Gesundheit ganzheitlich denken und im Studienalltag verankern
Mit „fresh.motion – gesund leben und aktiv studieren“ verfolgt die HS Fresenius Heidelberg einen ganzheitlichen Ansatz zur Gesundheitsförderung. Ziel ist es, Studierende dabei zu unterstützen, Bewegung, gesunde Ernährung, mentale Gesundheit und soziale Teilhabe besser mit ihrem Studienalltag zu verbinden. Gleichzeitig sollen gesundheitsfördernde Strukturen langfristig an der Hochschule etabliert werden.
Im Mittelpunkt stehen niedrigschwellige, alltagsnahe Angebote, die sich unkompliziert in den Studienalltag integrieren lassen. Dabei geht es nicht allein darum, das individuelle Gesundheitsverhalten zu stärken. Auch die Rahmenbedingungen an der Hochschule sollen so gestaltet werden, dass gesundheitsbewusste Entscheidungen erleichtert und Bewegung sowie Wohlbefinden selbstverständlich zum Studierendenleben gehören.
„Ich mache bei fresh.motion mit, weil ich zeigen möchte, dass schon kleine Veränderungen im Alltag einen großen Beitrag zu einem gesünderen Leben leisten können“, erklärt Ronja Gehrig, Studentin im vierten Semester.
Von Studierenden für Studierende
Ein besonderes Merkmal von „fresh.motion“ ist die aktive Beteiligung der Studierenden. Sie sind nicht nur Zielgruppe der Maßnahmen, sondern gestalten das Projekt selbst mit. Über einen partizipativen Ansatz entwickeln sie gemeinsam Ideen, bringen ihre Perspektiven ein und tragen gesundheitsbezogene Inhalte direkt in die studentische Lebenswelt.
Dabei setzt das Projekt auf Peer-to-Peer-Kommunikation, digitale Informationsangebote und die Zusammenarbeit verschiedener Hochschulbereiche. Bestehende Ressourcen und Strukturen werden genutzt und durch neue Kooperationen ergänzt.
Wie sich dabei theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen verbinden lassen, zeigt die Motivation von Laura Dick, die im vierten Semester Ernährung und Fitness in der Prävention studiert und die studentische Projektleitung übernommen hat: „Ich studiere Ernährung und Fitness in der Prävention, weil ich Menschen zu einem gesünderen Lebensstil motivieren will – bei fresh.motion kann ich das schon jetzt im Studienalltag umsetzen.“
Auch ihre Kommilitonin Paula Kühn sieht in dem Projekt die Chance, Gesundheit auf unkomplizierte Weise zu vermitteln: „Gemeinsam möchten wir zeigen, dass Gesundheit im Studienalltag nicht kompliziert sein muss. Mit alltagstauglichen Ideen, mehr Bewegung und kleinen Veränderungen möchten wir Studierende dabei unterstützen, gesünder, ausgeglichener und mit mehr Freude durchs Studium zu gehen.“
Nachhaltige Gesundheitsförderung gemeinsam gestalten
Unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Kraft verfolgt das Projekt das Ziel, gesundheitsfördernde Maßnahmen nicht nur punktuell anzubieten, sondern dauerhaft in den Hochschulalltag einzubinden. Eine kontinuierliche Evaluation soll dabei helfen, die Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und ihre Wirksamkeit zu überprüfen.
Mit der Verbindung aus wissenschaftlich fundierter Gesundheitsförderung, studentischem Engagement und alltagsnaher Umsetzung möchte „fresh.motion“ dazu beitragen, eine gesundheitsfördernde Hochschulkultur zu schaffen. Das Projekt zeigt zugleich, wie Studierende selbst zu wichtigen Impulsgebenden für mehr Bewegung, Gesundheit und Wohlbefinden an ihrer Hochschule werden können.
Nähere Infos zum Projekt
