Der adh steht für die Werte einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft. In seinen über 200 Mitgliedshochschulen begegnen sich täglich Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen, Religionen, sozialer Lebensrealitäten und politischer Überzeugungen respektvoll im Sport. Diese gelebte Vielfalt ist für den Hochschulsport keine Herausforderung, sondern eine seiner größten Stärken.
Der Hochschulsport schafft Räume, in denen demokratische Grundwerte unmittelbar erfahrbar werden: Fairness, Respekt, Teilhabe, Solidarität und die Anerkennung von Vielfalt. Diese Werte bilden zugleich das Fundament einer freien und offenen Hochschullandschaft. Der adh tritt daher konsequent für ein Umfeld ein, in dem sich Studierende, Beschäftigte, Athlet*innen sowie internationale Gäste unabhängig von Herkunft, Nationalität, Geschlecht, Religion, sexueller Identität oder Weltanschauung willkommen und sicher fühlen können.
Gerade Hochschulen und Hochschulsporteinrichtungen leben von internationalem Austausch, wissenschaftlicher Kooperation und gesellschaftlicher Offenheit. Deutschland als Wissenschafts-, Bildungs- und Sportstandort ist auf diese Offenheit angewiesen. Entwicklungen, die Ausgrenzung fördern, gesellschaftliche Gruppen gegeneinanderstellen oder die Vielfalt der Hochschulgemeinschaft infrage stellen, betrachtet der adh mit Sorge.
Der adh respektiert das Ergebnis demokratischer Wahlen. Zugleich appelliert er an alle demokratischen Verantwortungs- und Entscheidungsträger*innen, die Grundlagen des freiheitlich-demokratischen Gemeinwesens und die Wissenschaftsfreiheit zu schützen sowie die Offenheit und Internationalität der Hochschulen nachhaltig zu stärken. Die Hochschulen und ihre Sporteinrichtungen müssen Orte bleiben, an denen demokratische Teilhabe, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit aktiv gelebt werden können.







