Bewusste Offline-Zeiten statt Digitalverzicht
Im Mittelpunkt des Projekts steht nicht der grundsätzliche Verzicht auf digitale Medien. Vielmehr sollen Studierende dabei unterstützt werden, ihren Medienkonsum bewusster zu gestalten und gezielt Offline-Zeiten in ihren Alltag zu integrieren. Bewegung, persönliche Begegnung und gemeinsames Erleben schaffen dabei einen gesunden Ausgleich zum digitalen Studienalltag.
„Digital Detox bedeutet für uns nicht, digitale Medien grundsätzlich zu vermeiden. Wir möchten Studierende dabei unterstützen, ihren Medienkonsum bewusster zu gestalten und gezielt Räume für Bewegung, persönliche Begegnung und gemeinsames Erleben zu schaffen. So entstehen bewusste Offline-Zeiten, die Bewegung fördern, soziale Interaktion stärken und einen gesunden Ausgleich zum digitalen Studienalltag ermöglichen“, erklären die Projektverantwortlichen.
Digital Detox auf dem Campus verankern
Seit dem Projektstart wurden gezielt nachhaltige Netzwerk- und Kooperationsstrukturen innerhalb der TU Darmstadt aufgebaut und das Thema Digital Detox in bestehende Angebote integriert. Dazu zählt unter anderem eine Digital-Detox-Einheit im Ringseminar „Gesund studieren“. Gemeinsam mit der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle (HDA) wurde zudem der Workshop „Gesunder Umgang mit Social Media“ um einen Bewegungsimpuls ergänzt.
Damit wird das Thema nicht als Einzelmaßnahme verstanden, sondern schrittweise in unterschiedliche Bereiche des Hochschulalltags eingebunden.
„Timeout-Zone“ schafft Raum für Bewegung und Begegnung
Ein bisheriger Höhepunkt war die „Timeout-Zone – Deine Offline-Lernpause“ während der Klausurenphase. Gemeinsam mit dem Studentischen Gesundheitsmanagement, dem SchreibCenter, Kunstforum, Unigym, Hochschulsport und weiteren Partnerinnen und Partnern entstanden niedrigschwellige Angebote für bewusste Offline-Pausen, Bewegung, Kreativität und persönliche Begegnung.
Studierende konnten außerdem ihre Smartphones in sogenannten Handygaragen einschließen und so ganz bewusst eine digitale Pause einlegen. Perspektivisch sollen die Handygaragen auch in der Universitäts- und Landesbibliothek eingesetzt werden.
Weitere Offline-Impulse geplant
Im weiteren Projektverlauf sind unter anderem Offline-Outdoor-Aktivitäten und smartphonefreie Impulse in den Sportstätten geplant. Weitere gemeinsame Veranstaltungen mit der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle, dem SchreibCenter und weiteren Netzwerkpartnerinnen und -partern sollen das Angebot ergänzen.
Fachvorträge zum Medienkonsum und der kontinuierliche Austausch innerhalb des Netzwerks sollen zudem dazu beitragen, die aufgebauten Strukturen zu festigen und das Thema Digital Detox langfristig an der TU Darmstadt zu verankern.
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