Bild: Pixabay

Mentale Gesundheit stärken: Hochschulsport setzt wichtige Impulse

Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ findet vom 10. bis 20. Oktober 2026 die bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit statt. Mit mehr als 800 Veranstaltungen rückt die Aktionswoche die Bedeutung psychischer Gesundheit, gesellschaftlicher Teilhabe und gegenseitiger Unterstützung in den Fokus. Auch im Hochschulsport spielt die Förderung mentaler Gesundheit eine zentrale Rolle.

Wie der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) betont, sind soziale Zugehörigkeit, gemeinschaftliches Handeln und Beteiligung wichtige Voraussetzungen für psychisches Wohlbefinden. Die Aktionswoche soll zugleich dazu beitragen, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen abzubauen und Präventions- und Unterstützungsangebote sichtbarer zu machen.

Mentale Gesundheit im Hochschulsport fördern

Auch der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) engagiert sich gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) für die mentale Gesundheit von Studierenden. Im Rahmen der Initiative „Bewegt studieren!“ entwickeln Hochschulen innovative, niedrigschwellige und bewegungsorientierte Angebote zur nachhaltigen Gesundheitsförderung. Dabei verstehen sie mentale Gesundheit ausdrücklich als Teil einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung. Vor diesem Hintergrund wurde mentale Gesundheit neben drei weiteren Themen als eigenständiges Schwerpunktthema in die aktuelle Förderphase aufgenommen.

Sichtbarkeit und Sensibilisierung vor Ort

An 13 Projekthochschulen bildet die mentale Gesundheit einen zentralen Schwerpunkt der geförderten Projekte. Weitere Hochschulen greifen das Thema als wichtigen Bestandteil ihrer Projektarbeit auf. Die Projekte zweigen dabei, wie Bewegung, soziale Begegnungen und gemeinschaftliche Aktivitäten im Hochschulsport das psychische Wohlbefinden stärken und einen wichtigen Beitrag zu einem gesundheitsförderlichen Hochschulalltag leisten können.

Zugleich machen die Projekte vor Ort sichtbar, wie wichtig mentale Gesundheit im Hochschulalltag ist. Sie tragen zur Sensibilisierung von Studierenden, Lehrenden und Hochschulangehörigen bei, reduzieren Hemmschwellen im Umgang mit psychischen Belastungen und schaffen niedrigschwellige Anlaufstellen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem gesundheitsförderlichen, teilhabefähigen Hochschulalltag – und unterstreichen die Rolle des Hochschulsports als zentraler Akteur der Gesundheitsförderung an Hochschulen.

Weitere Informationen:

Initiative „Bewegt studieren!“
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen