Die Endrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaft Basketball 2014 findet vom 4. bis zum 7. Juli in Köln statt. Schon jetzt sind die Basketballer der WG Münster in ihrer Vorbereitung. Heute bestreitet das Team von Christoph Schneider in Mainz die Zwischenrunde und hofft auf "das Sahnehäubchen nach einer langen Saison".
Angaben zur Person:
Name: Christoph Schneider
Hochschule: Uni Münster
DHM: Basketball (Männer)
Funktion: Trainer Hochschulmannschaft der Uni Münster
Welche Herausforderungen bietet die DHM Basketball?
Vor allem die Möglichkeit, sich jedes Jahr aufs Neue in einem starken Teilnehmerfeld mit den besten Studenten im Basketball zu messen. Das Niveau steigt dabei von Jahr zu Jahr. Außerdem ist der KO-Modus immer besonders reizvoll. – One shot one opportunity.
Was macht den sportlichen Reiz für dich und deine Mannschaft aus?
Sich auch in der Off-Season mit viel Spaß, aber trotzdem auch jeder Menge Ehrgeiz und spielerischem Niveau weiter zu entwickeln. Vor allem der Teamgeist und das gemeinsame Ziel Deutscher Hochschulmeister zu werden, stehen im Vordergrund.
Wie bereitest du deine Mannschaft auf die Spiele vor?
Wir trainieren eineinhalb Mal die Woche – vor allem mit vielen Spielanteilen.
Im letzten Jahr habt ihr den dritten Platz belegt. Welche Ziele setzt ihr euch in diesem Jahr?
Erst einmal natürlich die Endrunde zu erreichen und dann zählt natürlich nur die Meisterschaft. Jede Mannschaft will das Gleiche: Meister werden und dann im Jahr darauf nach Europa fahren.
Viele Studierende spielen Basketball - Wie wichtig ist der Hochschulsport für die Entwicklung der Sportart Basketball in Deutschland?
Sehr wichtig, denn er bietet neben dem sportlichen Aspekt viele Anknüpfungspunkte über beispielsweise Nordrhein-Westfalen hinaus. Das ermöglicht auch, für das spätere Berufsleben mögliche Kontakte zu knüpfen.
Große Teile des Münsteraner Hochschulteams spielen mit dem Universitäts-Basketball-Club (UBC) auch in der Regionalliga. Was ist der Unterschied zwischen dem Liga-Alltag und der DHM?
Die Saison ist lang. Es kann viel passieren, es gibt Höhen und Tiefen und es bedarf viel Geduld und Akribie in der täglichen Arbeit. Mit der Unimannschaft profitieren wir natürlich davon. Der Großteil des Teams kennt sich jetzt mindestens schon eine Saison. So können wir auf Bestehendes zurückgreifen, was natürlich sehr vorteilhaft bei einem KO-System ist. Zudem ist die DHM auch so etwas wie das Sahnehäubchen, das wir einfach gerne spielen nach einer so langen Saison.
Heute spielen die Münsteraner Basketballer in der Zwischenrunde West um die Teilnahme an der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Köln. Die Ergebnisse finden Sie zeitnah hier.
