Volleyball: Auch Rostock holt den Gruppensieg
Die Männer der Uni Rostock haben es den Münchner Frauen gleichgetan und ihre Vorrundengruppe bei den EUSA Games für sich entschieden. Im Duell gegen die starken Slowenen der Uni Maribor taten sich die Rostocker aber lange Zeit schwer und gingen sogar 0:1 in Rückstand. Auch im zweiten Satz lag das Team bereits mit sieben Punkten zurück, ehe die Aufholjagd startete. Nach dem 3:1 attestierte Trainer Peter Lange der Morals seines Teams die Note eins. Im Viertelfinale treffen die Titelverteidiger nun auf die Hochschule Bergen (Norwegen).
Basketball: WG Freiburg wird zum Favoritenschreck
Nach der Auftaktniederlage standen die Basketballerinnen der WG Freiburg im zweiten Gruppenspiel bereits unter Zugzwang. Gegen die Uni Bologna (Italien), die sowohl bei den EUSA Games 2024 als auch im vergangenen Jahr bei den EUC Gold geholt hatten, entwickelte sich ein hochklassiges Match, in dem um jeden Punkt gekämpft wurde. Mit lautstarker Unterstützung der Männer von der HU Berlin gelang Freiburg die Überraschung und ein deutlicher Sieg mit 87:66. „Eine Wahnsinnsleistung unseres Teams, ich bin sehr stolz auf die Spielerinnen - das war heute vom Feinsten“, strahlte Trainer Patrick Fürst nach dem Spiel.
Mit dem zweiten Sieg in Serie wahrten die Männer der HU Berlin (M) ihre weiße Weste in Berlin und haben das Viertelfinale damit bereits sicher. Gegen die Uni Miskolc (Ungarn) siegten die Berliner deutlich mit 105:64. Nach erneuten Startschwierigkeiten stabilisierte sich das Team über defensive Aktionen zum Ende des ersten Viertels und konnte mit einem deutlichen Vorsprung in die Pause gehen. Großen Anteil am Sieg hat Max Riedel mit 36 Punkten. Zum Ende nutzen die Berliner die Gelegenheit zu rotieren, um im Duell um den Gruppensieg mit der Uni Klaipeda (Litauen) am Dienstag gut ausgeruht zu sein.
Futsal: WG Münster siegt doppelt
Mit einem souveränen 10:2 gegen die Uni Pristina (Kosovo) sicherten sich die Futsalerinnen der WG Münster den Gruppesieg in Salerno und treten ab Mittwoch im Viertelfinale an. Trotz der perfekten Ausbeute mit drei Siegen sieht das Team noch Luft nach oben. Jetzt wollen die Spielerinnen den freien Tag nutzen, um Energie für die kommenden Aufgaben zu sammeln. „Wir können jetzt endlich unter Wettkampfbedingungen das umsetzen, was wir wochenlang trainiert haben“, verriet Nele Kesse das Erfolgsgeheimnis.
Die Männer aus Münster gewannen mit 6:3 gegen die Uni Ústí nad Labem (Tschechien) und holten damit ihren dritten Sieg im vierten Spiel. In einer umkämpften Partie dufte die Mannschaft auch auf die Unterstützung der Frauen Teams bauen. Trotz dreier Siege ist das Viertelfinalticket noch nicht gelöst: Am spielfreien Tag müssen die Münsteraner jetzt zitternd auf die restlichen Gruppenspiele blicken, um in der Runde der besten Acht antreten zu dürfen.
Bochumer Padel Frauen stehen im Viertelfinale
Durch die Niederlage vom Vortag unter Zugzwang gesetzt zeigten die Frauen der WG Bochum ansprechendes Padel gegen das starke Duo der Uni Kristiansand aus Norwegen. Celine Demironal und Ilka Pallares Hoenmann bewahrten aber in den entscheidenden Momenten Ruhe und gewannen mit 6:4 und 7:5. Der Sieg bedeutete auch den Einzug ins Viertelfinale, in den die beiden Bochumer den Schwung gerne mitnehmen möchten.
Die beiden Männer Teams der WG Köln und der WG Dortmund verpassten nach Niederlagen leider die Runde der besten acht. Die Dortmunder hielten gegen die Uni Ljubljana (Slowenien) zwar gut mit, verpassten aber zu viele Breakchancen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Für die WG Köln erwiesen sich die Favoriten der Uni Valencia (Spanien) als zu stark. Für beide Teams geht es in der Platzierungsrunde noch um Rang neun.
Köln & Leipzig starten im Tischtennis Einzel
In der Tischtennis Halle von PalaSele starteten am Montag die Einzelkonkurrenzen für Frauen und Männer bei den EUSA Games. Die Frauen der WG Köln qualifizierten sich dabei allesamt für die Runde der besten 32. Das Highlight setzte dabei Charlotte Schönau, die eine Top-Spielerin aus der 2. Bundesliga bezwang.
Bei den Kölner Männern schaffte Marius Strahl den Sprung in das Sechzehntelfinale am Dienstag und trifft dort auf den ungarischen Topspieler David Szantosi. Bei der WG Leipzig überstanden alle Spieler die ersten Runden. Lediglich Christian Franz der sich nach einem sehr umkämpften Spiel in der Runde knapp geschlagen geben musste, kann im Einzel nicht mehr um Medaillen kämpfen.
Niederlagen zum Auftakt im Beachhandball
Sowohl die Frauen als auch die Männer der WG Köln trafen in ihrem ersten Match in Salerno auf Teams aus Budapest (Ungarn) und mussten sich jeweils nach zwei Sätzen geschlagen geben. Die Männer konnten sich im Spielverlauf steigern, doch die Abschlussquote verhinderte einen Satzerfolg. Der Angriff der Kölner Frauen überzeugte dagegen vor allem im ersten Satz, doch die Ungarinnen traten noch effizienter auf. „Beide Teams haben alle Energie in den Sand gebracht und das freut mich. Wir wollen aus den Erfahrungen lernen, eine Nacht schlafen und morgen das Gelernte dann umsetzen“, blickte Trainer Dennis Redlich nach vorne.
