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24.07.2026 | Kategorie: Wettkampf , EUG , Basketball

Freiburger Basketballerinnen stehen im Finale der EUSA Games 2026

Bei den European Universities Games 2026 in Salerno schreibt die WG Freiburg ihr eigenes Märchen und steht mit ihrem Frauen Team im Endspiel um die Goldmedaille – die Männer aus Berlin haben noch Chancen auf den fünften Platz. Für die Futsal Frauen der WG Münster endet das Abenteuer in Salerno mit Rang sechs.

Basketball: WG Freiburg läuft im Halbfinale zur Hochform auf.

Der Lauf der Freiburger Basketballerinnen geht weiter: Gegen ein starkes Team der Uni Gdynia aus Polen erwischte das Team von Trainer Patrick Fürst den besseren Start und erspielte sich früh einen Vorsprung von zehn Punkten, den das Team zur Pause noch ausbaute. Auch im dritten Viertel gelang es Freiburg, die polnische Offensive zu kontrollieren und selbst weiter fokussiert zu punkten – allein Pauline Mayer und Annika Soltau waren für 41 davon verantwortlich. Mit dem 74:53 feierte die WG Freiburg den verdienten Einzug ins Finale am Samstag gegen die Uni Valencia (16 Uhr). „Die Spielerinnen steigern sich von Tag zu Tag, finden immer mehr zusammen und machen einfach nur Spaß. Die Stimmung ist fantastisch und das strahlt aus: Die Volunteers in der Halle standen geschlossen hinter uns, kennen inzwischen die Vornamen der Spielerinnen, haben das Team angefeuert und ausgelassen mit den Spielerinnen gefeiert - wunderschöne Szenen nach Spielende mit vielen glücklichen Menschen. Das Turnier ist schon jetzt ein unvergessliches Erlebnis“, freute sich Fürst.

Auch die Männer der HU Berlin holten sich einen Sieg und stehen am Samstag in ihrem eigenen Finale um den sechsten Platz. Co-Trainer Max Haus zeigte sich glücklich damit, dass man bei der ersten Teilnahme zehn Teams hinter sich lässt und war auch mit dem heutigen Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. Im Duell mit der Uni Bukarest entwickelte sich ein enges Match, in dem die Berliner jedoch den besseren Start verbuchten. Dennoch hielten die Rumänen das Spiel eng, ließen die HU Berlin nie entscheidend davonziehen. Besonders nach der Pause kam Bukarest treffsicher aus der Kabine und eroberte zwischenzeitlich sogar die Führung. Am Ende entschied die HU Berlin das Duell aber mit 87:82 für sich und hatte mit Max Riedel und Benjain Faatz gleich zwei Spieler mit über 20 Punkten in den eigenen Reihen. Im letzten Spiel bei den EUSA Games geht es dann noch gegen die Uni Nantes (Frankreich) um Rang fünf.

Futsalerinnen der WG Münster landen auf Rang sechs

Im letzten Spiel in Salerno traf die WG Münster im Spiel um den fünften Platz auf die Uni Rey Juan Carlos aus Madrid. Münster lieferte den Spanierinnen einen harten Kampf, in dem beide Teams spielerisch glänzten, sich aber auch kämpferisch in nichts nachstanden. Münsters Pausenführung konnte Madrid nach dem Seitenwechsel mithilfe einer zusätzlichen Feldspielerin drehen und sich leicht absetzen. Erst kurz vor Schluss verkürzte Münster noch auf 2:3, schaffte aber den Ausgleich nicht mehr rechtzeitig. In der Endabrechnung liegen die Münsteranerinnen auf einem guten sechsten Platz und treten erhobenen Hauptes die Heimreise aus Italien an.

Für ihr Auftreten bei den EUSA Games und die geringe Anzahl an gelben Karten erhielten die Männer der WG Mainz den Fairplay-Award der EUSA im Futsal.