Frauen der WG Heidelberg nutzen Heimvorteil
Im Modus jeder gegen jeden spielten über zwei Tage in Heidelberg fünf Teams um den DHM-Titel und lieferten sich spannende und hochklassige Begegnungen. Den Turniersieg sicherten sich die Gastgeberinnen der WG Heidelberg in einem dramatischen Finale gegen das Team der Uni Würzburg. Nach einem anfänglichen 0:8-Rückstand gelang eine eindrucksvolle Aufholjagd, die zum Spiel- und damit Turniersieg mit einem knappen drei Punkte Vorsprung führte.
Lothar Bösing begleitete als adh-Vertreter und ehemaliger Disziplinchef Basketball das Turnier und übernahm zusammen mit Prorektorin Silke Hertel, die selbst früher professionell Basketball spielte, die Siegerehrung. Ein besonderer Dank gilt auch allen eingesetzten Unparteiischen, unter anderem BBL-Schiedsrichter Andreas Bohn.
Favoritensieg der WG München in Berlin
Trotz enormer Außen- und Innentemperaturen in der Sportforschungshalle der Humboldt-Universität zu Berlin zeigten die sechs besten Hochschulteams hochklassige und spannende Spiele. Die Titelverteidiger der HU Berlin trafen nach zwei souveränen Siegen in der Gruppe A gegen die WG Potsdam (65:45) und die Uni Tübingen (50:30) am Sonntag im Halbfinale auf die WG Münster. Hier setzten sich in einem umkämpften und knappen Spiel die Münsteraner erst im vierten Viertel ab und zogen letztlich verdient mit 58:51 ins Finale ein.
Die WG München wurde nach dem souveränen Gruppensieg im Duell mit der WG Göttingen (71:52) und der WG Münster (66:44) ihrer Favoritenrolle gerecht. Auch das Halbfinale meisterten die Bayern souverän mit 75:51 gegen die Uni Tübingen.
In einem hochklassigen Endspiel rangen die Münchner die WG Münster nieder und erspielten sich verdient den Titel Deutscher Hochschulmeister 2026. Den dritten Platz sicherte sich die HU Berlin bei ihrem Heimturnier.
Eingerahmt wurde das mit viel positivem Feedback bedachte Turnier mit zwei Halbzeit-Choreografien im Streetdance und Akrobatik aus dem Kursangebot des Hochschulsports der HU Berlin. Die Siegerehrung nutzte der Vizepräsident für Lehre und Studium, Prof. Dr. Niels Pinkwart, dafür, sich nochmal ausdrücklich an das Team der HU Berlin zu wenden und ihm maximalen Erfolg bei der anstehenden Teilnahme an den EUSA Games in Salerno (Italien) zu wünschen.
