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24.07.2026 | Kategorie: Wettkampf , EUG , Basketball

EUSA Games 2026: Silber für Uni Rostock im Volleyball, Freiburger Basketballerinnen stehen im Halbfinale

Im Endspiel um die Volleyball-Krone bei den European Universities Games 2026 in Salerno unterlagen die Männer aus Rostock der Uni Montpellier, durften sich aber über Silber freuen. Die WG Freiburg wahrt ebenfalls eine Medaillenchance im Basketball, während die Männer der HU Berlin im Viertelfinale ausschieden.

Volleyball: Uni Rostock unterliegt Montpellier im Finale

Die Hoffnung beim Volleyball Team der Uni Rostock war groß, den Triumph bei den EUSA Games von 2024 zu wiederholen. Doch im Finale gegen das junge Team der Uni Montpelier aus Frankreich hatten die Norddeutschen von Beginn an Probleme, zum eigenen Spiel zu finden. Schnell lag das Team mit 0:2 hinten und musste dann bereits mit dem Rücken zu Wand agieren. Im dritten Satz hielten die Rostocker dem Druck noch eindrucksvoll stand – unter den lautstarken Anfeuerungen anderer deutsche Teams. Doch das 1:2 war nicht der Auftakt zu erhofften Aufholjagd, vielmehr häuften sich die Fehler im Rostocker Spiel und die Franzosen siegten letztlich auch verdient mit 3:1. „Am Ende haben wir ein sehr gutes Turnier gespielt und haben die Silbermedaille gewonnen. Ich bin ich sehr stolz auf unsere Leistung und damit mehr glücklich als traurig“, sagte Spieler Jan-Philipp Krabel direkt nach dem Spiel.

Die Frauen der WG München haben ihr letztes Spiel in Salerno erfolgreich bestritten und sich damit den siebten Platz gesichert. In einer intensiven Partie mit durchweg knappen Sätzen gegen die Uni Danzig (Polen) bewies das Münchner Team vor allem mentale Stärke und setzte sich am Ende verdient mit 3:1 durch. Zufrieden mit der kämpferisch guten Leistung und auch mit Blick auf die Erfolge in der Vorrunde blickt die WG München zufrieden auf ihren Auftritt bei den EUSA Games zurück.

Basketball: WG Freiburg unter den besten vier

Nach zwei freien Tagen durften die Basketballerinnen der WG Freiburg wieder bei den EUSA Games antreten und stellten sich im Viertelfinale der Uni Iwano-Frankiwsk aus der Ukraine. „Wir haben kurz gebraucht, um den hundertprozentigen Fokus zu finden und haben die Ukrainerinnen zu Beginn immer wieder zu einfach zu Punkten kommen lassen“, sagte Trainer Patrick Fürst, der im Laufe des zweiten Viertels aber eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft sah. Konzentriert in Offense und Defense erspielten sich die Freiburgerinnen eine Führung zur Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die WG Freiburg konzentriert und baute mit starker Mannschaftsleistung den Vorsprung weiter aus. Mit dem 68:57 zogen die Freiburgerinnen ins Halbfinale ein, in dem am Freitag die Uni Gdynia aus Polen wartet (12:30 Uhr).

Obwohl die Männer der HU Berlin mit viel Selbstvertrauen in ihr Viertelfinale gegen die Uni Lubljana (Slowenien) gegangen waren und zunächst auch in Führung gingen, gelange es ihnen nicht, diese in einen Sieg umzumünzen. Nach dem guten Start der Berliner kämpften sich die Slowenen zurück und setzten sich schnell mit zehn Punkten ab. „Das hat uns dann in leichte Schockstarre versetzt und wir haben das Selbstvertrauen vom Anfang dann das ganze Spiel über gesucht und nicht mehr so richtig gefunden“, sagte Co-Trainer Max Haus, der Spiel seines Teams vor allem Kreativität und Spielfluss in der Offensive vermisste. Berlin konnte zwar immer mal wieder verkürzen, den Gegener aber nicht mehr ernsthaft gefähren. Am Ende lautete das Ergebnis 72:59 Für Lubljana und die HU spielt in den kommenden Tagen noch um den fünften Platz.

Futsal Männer verabschieden sich aus Salerno

Bei ihrem letzten Auftritt bei den EUSA Games trafen die Männer der WG Münster auf Uni Pecs (Ungarn) im Duell um den elften Gesamtrang. In einer hart geführten Partie gewann das Münsteraner Team 5:3 und beendete das Turnier damit mit vier Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage – mit etwas mehr Losglück wäre auch mehr möglich gewesen. Das hätte sich auch die WG Mainz gewünscht, die in ihrer schweren Vorrundengruppe das Viertelfinale verpasst hatten. Mit dem klaren 4:0 gegen die Uni Zürich sicherten sich die Rheinhessen aber nicht nur einen positiven Abschied aus Italien, sondern auch Rang 15. Dabei tat sich das Team lange Zeit schwer und sorgte erst in der zweiten Halbzeit mit verbesserter Chancenverwertung für klare Verhältnisse. Als amtierender Deutscher Hochschulmeister blickt die WG Mainz bereits auf die EUC Futsal 2027 in Saragossa (Spanien).

Die Frauen der WG Münster sind am Freitag noch ein letztes Mal im Einsatz und sicherten sich dafür die Teilnahme am Spiel um Platz fünf. Gegen die Uni Trondheim aus Norwegen zeigte die Anzeigetafel nach 40 Minuten ein 1:1 an, was die Entscheidung ins Sechs-Meter-Schießen verlegte. Dort drehten die Münsteranerinnen zunächst einen Rückstand und siegten dank starker Leistung von Torhüterin Luisa Faber. Am Freitag wartet im letzten Spiel die Uni Madrid (Spanien).