Mit einem guten Ergebnis im Slalom rundete sie einen perfekten Wettkampf ab und durfte über Gold in der Gesamtwertung jubeln.
Im Land der aufgehenden Sonne rief Giannina Bonnemann vier Tage lang hervorragende Leistungen ab und setzte direkt am ersten Tag in der Disziplin Tricks ein Ausrufezeichen. Sowohl im Vorlauf als auch später im Finale verwies sie die Französin Camille Poulain-Ferarios sowie Carolina Chapoy aus Mexiko deutlich auf die Ränge zwei und drei. Mit 1000 Punkten in der Endabrechnung distanzierte sie sich weit von den anderen beiden Medaillengewinnerinnen, die 720,72 beziehungsweise 601,35 Punkte erreichten.
Beim Springen steigerte sich Gianna Bonnemann nach einem vierten Platz in der Qualifikation und konnte ihre Weite von 42,3 Meter auf 45,5 Meter verbessern. Dies brachte ihr die Silbermedaille im Finale hinter Lauren Morgan aus den Vereinigten Staaten, die einen Meter weiter sprang. Zudem erhielt sie für die Weite 1000 Punkte in der Endabrechnung. Bronze ging an die Italienerin Maria Luisa Pajni.
Im Slalom absolvierte die U21-Europameisterin zwei ordentliche Durchläufe, wurde letztlich Fünfte, sammelte jedoch mit 955,56 Zählern die zweitmeisten Punkte für die Endabrechnung. Gold ging in dieser Disziplin an die Französin Ambre Franc. Gianninas Schwester Chiara Bonnemann verpasste als 13. sehr knapp den Endlauf, an dem lediglich die besten zwölf Starterinnen der Qualifikation teilnehmen durften.
Mit ihrem souveränen Erfolg in der Disziplin Tricks und dem sehr guten Abschneiden beim Springen sowie im Slalom sicherte sich Gianna Bonnemann mit 2955,56 Punkten ebenfalls den Titel in der Gesamtwertung. Der Vorsprung von mehr als 400 Zählern auf die Zweitplatzierte Poulain-Ferarios belegt ihre konstant starken Leistungen, für die sie mit der Goldmedaille belohnt wurde.
