Impressionen von der WUC Beachvolleyball 2024 | © CBDU
16.09.2026 | Kategorie: Wettkampf , WUC , Beachvolleyball

WUC Beachvolleyball 2026: Team Studi bereit für Saisonabschluss in Portugal

Ein internationales Highlight wartet zum Abschluss einer langen Beachvolleyballsaison auf acht deutsche Studierende: Mit vier Teams startet Team Studi bei der World University Championship Beachvolleyball in Figueira da Foz (Portugal) und tritt nach den drei Medaillen von 2024 in große Fußstapfen.

Die besondere Ausgangslage des Turniers liegt auch am Zeitpunkt: Die WUC findet spät im Kalenderjahr statt und stellt damit für die meisten Teams zugleich eine Art Saisonabschluss dar. Gleichzeitig geht es bereits um das kommende Jahr, für das sich die deutschen Teams mit internationalen Punkten gute Ausgangssituationen verschaffen wollen.

Deutsche Teams im Überblick

Bei den Männern gehen Tristan Fröbel und Tamo Wüst (beide TU Berlin) mit großen Ambitionen ins Turnier. Mit sechs Podiumsplatzierungen spielten die beiden eine prägende Rolle auf der German Beach Tour – mit einem Sieg beim letzten Stopp in Hamburg. Auch international machte das Duo mit starken Auftritten und Bronzemedaillen bereits auf sich aufmerksam 

Ebenfalls bei den Männern vertreten sind Momme Lorenz (Uni Kiel) und Hennes Nissen (HU Berlin), der für den verletzten Tilo Rietschel (Uni Lübeck) nachrückt. Ganz neu ist die Konstellation allerdings nicht, denn Lorenz und Nissen konnten bereits bei Turnieren gemeinsame Spielerfahrung sammeln. Entsprechend können die beiden ohne großen Erwartungsdruck in Portugal aufspielen.

Bei den Frauen starten Mila Jancar (TU Berlin) und Josefine Schäkel (Loyola Marymount University, USA), die die gesamte Saison gemeinsam bestritten und sich dabei bis auf Rang zwölf der deutschen Rangliste vorgearbeitet haben. Insbesondere bei Premium-Turnieren auf deutschem Boden überzeugten sie regelmäßig mit Finalplatzierungen. 

Das zweite deutsche Frauenteam bilden Mareet Maidhof (HFT Stuttgart) und Sophia Neuß (RWTH Aachen). Als Team haben auch sie bereits gemeinsam gespielt, obwohl beide aktuell mit anderen Partnerinnen unterwegs sind. Das Duo bringt viel internationale Erfahrung aus der laufenden Saison mit nach Portugal und möchte dieses nutzen, um möglichst weit vorne zu landen.

Aus dem Kreis der DVV-Bundestrainer begleitet Jörg Ahmann die deutsche Beachvolleyball-Delegation. Die Rolle der Delegationsleitung übernimmt adh-Disziplinchef Manuel Lohmann.

Entwicklung steht im Vordergrund

Im gesamten Team ist die Motivation groß, das Jahr mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Eine deutsche Medaille, zu der mehrere deutsche Teams in der Lage sind, wäre dabei zweifellos das sportliche Wunschziel. Nach der erfolgreichen Austragung 2024 und den FISU Games 2025, bei denen Team Studi insgesamt dreimal Gold und einmal Bronze gewann, sind die Erwartungen nicht kleiner geworden.

Im Mittelpunkt steht jedoch ebenso die langfristige Entwicklung. Die WUC soll den jungen deutschen Nachwuchsteams vor allem die Möglichkeit geben, internationale Erfahrungen zu sammeln und weitere Schritte auf dem Weg zum internationalen Top-Niveau zu machen. Ausschlaggebend für das Ergebnis wird jedoch vor allem sein, wie voll der Tank nach einer harten Saison noch ist.

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