Für den herausragenden sportlichen Erfolg sorgte Vladislav Poddubskyi (HöMS Wiesbaden) im Skeet-Wettbewerb (Wurfscheibenschießen). Nach einer Qualifikation mit 111 Treffern und dem achten Platz gelang ihm im Finale eine beeindruckende Leistungssteigerung. Mit 33 Treffern sicherte er sich nicht nur den Weltmeistertitel, sondern stellte gleichzeitig einen neuen FISU-Rekord auf.
Auch in den Mannschaftswettbewerben zeigte das deutsche Team seine Stärke. Die Schnellfeuerpistolenschützen Philipp Liebrecht (Uni Hannover), Fiete Kühn (FHSM Potsdam) und Anis Charaf (TU Ilmenau) gewannen die Silbermedaille. Eine weitere Silbermedaille sicherten sich Maxi Vogt (DHBW Baden-Württemberg), Franziska Thürmer (Uni Osnabrück) und Sarah Tauermann (HS Fresenius) mit der Sportpistole.
Über Bronze durften sich die deutschen Luftpistolenschützinnen Maxi Vogt, Sarah Tauermann und Celina Becker (DHBW Baden-Württemberg) sowie die Gewehrschützinnen Alyssa Ott (HS Ansbach), Finnja Rentmeister (Macromedia University) und Xenia Mund (HS München) im Kleinkaliber-Dreistellungskampf freuen. Damit standen für Team Studi neben einem Weltmeistertitel insgesamt vier weitere Medaillen zu Buche.
Starke Einzelleistungen und Finalplatzierungen
Neben den Medaillengewinnern überzeugten zahlreiche weitere deutsche Starterinnen und Starter mit guten Ergebnissen und Finalteilnahmen. Besonders erfolgreich war Maxi Vogt, die mit Platz fünf in der Luftpistole und Platz vier in der Sportpistole gleich zweimal in Podiumsnähe kam. Auch Xenia Mund überzeugte mit einem sechsten Platz im Kleinkaliber-Dreistellungskampf. Sarah Tauermann erreichte sowohl mit der Luftpistole als auch mit der Sportpistole starke internationale Platzierungen.
Bei den Schnellfeuerpistolenschützen verpasste Philipp Liebrecht als Fünfter der Qualifikation nur knapp die Finalteilnahme. Fiete Kühn belegte Rang sechs. Gemeinsam mit Anis Charaf konnten sie sich anschließend über die Silbermedaille in der Mannschaftswertung freuen. Auch die Gewehrschützinnen und Gewehrschützen präsentierten sich auf internationalem Niveau. Neben der Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb des Kleinkaliber-Dreistellungskampfes erreichten die deutschen Starter weitere gute Platzierungen in den Einzelwettbewerben.
Eine wertvolle internationale Erfahrung
Neben den sportlichen Erfolgen bot die WUC in Neu-Taipeh den deutschen Studierenden eine wichtige Gelegenheit, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen und Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln. Der mannschaftliche Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Auftreten waren dabei wichtige Bestandteile des deutschen Auftritts.
Betreut wurde die Mannschaft von Ulf-Henry Becker-Thurmann, Christoph Herzer, David Koenders und Maren Prediger. Als Delegationsleiterin begleitete Janina Wey das Team.
