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22.09.2026 | Kategorie: Wettkampf , WUC , Beachvolleyball

WUC Beachvolleyball 2026: Bronze für Lorenz & Nissen

Mit zwei Frauen- und zwei Männer-Teams war Team Studi zur World University Championship Beachvolleyball nach Portugal gereist. In Figueira da Foz erfüllte die Delegation das selbst gesetzte Ziel einer Medaille: Momme Lorenz und Hennes Nissen setzten sich im kleinen Finale durch und jubelten über Bronze.

Die Bedingungen vor Ort stellten die Athletinnen und Athleten vor einige Herausforderungen. Teilweise starker Wind sowie Temperaturen von über 30 Grad an den beiden Finaltagen verlangten den Teams alles ab. Auch der Turniermodus brachte besondere Anforderungen mit sich: Durch die Ausgestaltung des Wettbewerbs hatten die deutschen Duos teilweise mehr Spiele zu absolvieren als andere Teams. Trotz dieser zusätzlichen Belastung nahmen alle Athletinnen und Athleten die Herausforderung an und zeigten über das gesamte Turnier hinweg großen Einsatz und eine respektable Leistung.

Für Momme Lorenz (Uni Kiel) und Hennes Nissen (HU Berlin) war die Bronzemedaille das Ergebnis einer deutlichen Leistungssteigerung im Turnierverlauf. Nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase steigerten sich die beiden von Spiel zu Spiel und kämpften sich bis ins Halbfinale vor. Hennes Nissen war zudem erst für den verletzten Tilo Rietschel (Uni Lübeck) nachnominiert worden.

Im Duell mit den späteren Titelträgern Gage Basey und Thomas Hurst aus den USA lieferten die zwei nicht ihre beste Leistung ab, doch im abschließenden Duell um den dritten Platz bewiesen Lorenz und Nissen erneut Nervenstärke: Im dritten Satz schlugen sie die Polen Aleksander Czachorowski und Jakub Krzeminski 2:1 und jubelten verdient über Bronze.

„Nach einem langen Turnier können wir mit dem dritten Platz auf jeden Fall zufrieden sein. Das Teilnehmerfeld war insgesamt sehr breit und ausgeglichen, sodass fast jedes Spiel eine Herausforderung war. Mit den Bedingungen sind wir ganz gut zurechtgekommen, nur im Halbfinale haben wir leider nicht unser bestes Beachvolleyball gezeigt. Umso schöner ist es, dass wir uns danach noch einmal zusammengerissen und die Bronzemedaille geholt haben“, so das Duo nach dem Turnier.

Beide Frauen-Duos im Achtelfinale

Auch die weiteren deutschen Teams zeigten über das gesamte Turnier hinweg großen Einsatz. Die beiden Frauen-Teams aus Mila Jancar (TU Berlin) und Josefine Schäkel (Loyola Marymount University, USA) sowie Mareet Maidhof (HFT Stuttgart) und Sophia Neuß (RWTH Aachen) spielten sich ins Achtelfinale und erreichten neunte Plätze. Tristan Fröbel und Tamo Wüst (beide TU Berlin) beendeten das Turnier auf Rang 17.

Auch wenn die Erwartungen bei einigen höher lagen, sind die Resultate mit Blick auf eine lange Saison durchaus respektabel. Mit der Bronzemedaille fand die WUC aus deutscher Sicht einen erfolgreichen Abschluss. Die im Vorfeld angestrebte Medaille wurde gewonnen – und die deutsche Delegation hat sich auch unter anspruchsvollen Bedingungen geschlossen und kämpferisch präsentiert.

Ergebnisse der WUC Futsal 2026