Das deutsche WUC-Ruderteam 2012
07.09.2012 | Kategorie: WUC , Rudern , 2012

WUC Rudern startet erfolgreich in Kazan

Vom 7. bis 9. September 2012 treffen sich die besten studentischen Ruderer in Kazan, um ihre Weltmeister zu ermitteln. Deutschland ist mit neun Aktiven bei der WUC vertreten.

6. September: Intensive Vorbereitungen bei guten Rahmenbedingungen
Nach ruhigem Flug ist die 13köpfige deutsche Delegation zur Studierenden-Weltmeisterschaft Rudern am 6. September 2012 in Kazan (Russland) angekommen. Die neun Aktiven und vier Offiziellen erreichten ihre Unterkünfte erst gegen zwei Uhr morgens, sodass der Tag ganz im Zeichen der Erholung und der Einstellung der Boote stand. Aufgrund der schwierigen Transportbedingungen hatten sich der adh und die Disziplinchefs Rudern, Jens Hundertmark und Uwe Maerz, dafür entschieden, die Boote sowie das zusätzliche Equipment vor Ort zu leihen. Obwohl die vom Ausrichter bereitgestellten Boote und Materialien einen sehr guten Standard aufweisen, waren doch einige Veränderungen am Sportgerät vorzunehmen, bis es erstmals auf die Wettkampfstrecke gehen konnte.

Das erste Highlight der Veranstaltung war die Eröffnungsfeier am Donnerstagabend. Hier gaben die russischen Organisatoren einen ersten kleinen Vorgeschmack auf das, was die Teilnehmer der nächstjährigen Sommer-Universiade in Kazan erwartet. Die über 280 Aktiven aus 26 Nationen, die sich auf 121 Boote in 13 Bootsklassen aufteilen, sahen eine kurzweilige Eröffnungsfeier, die im hochmodernen Universiade-Ruderzentrum am Middle Kaban Lake stattfand.

Erfolgreiche Qualifikationswettkämpfe am 7. September
Die Aktiven, die seit dem frühen Morgen an der Strecke waren, um sich am Freitag intensiv auf das fremde Bootsmaterial und die nicht zu unterschätzenden Windbedingungen einzustellen, zeigten sich sehr optimistisch. So blickte auch das Betreuerteam mit Delegationsleiter Thorsten Hütsch, den Disziplinchefs Rudern Jens Hundertmark und Uwe Maerz sowie Trainer Ralf Bockelmann zuversichtlich auf den Wettkampfauftakt. Am Ende des Tages konnten die Aktiven und Offiziellen eine erfreuliche Bilanz ziehen - die Finals am Sonntag versprechen Spannung und bei etwas Glück auch Medaillen für das deutsche Team.

Der männliche Vierer ohne Steuermann mit Milan Dzambasevic (FH Erding), Jann-Edzard Junkmann (Uni Hannover), Daniel Makowski (TU Hamburg-Harburg) und Ivan Saric (HfPV Wiesbaden) qualifizierte sich als Vorlaufs-Zweiter nach den Niederlanden für den Finallauf am Sonntag.

Auch der Leichtgewicht Doppelzweier der Männer mit Matthias Arnold und Julius Peschel (beide Uni Hannover) setze sich im Vorlauf souverän gegen Malaysia, Frankreich, Russland und Norwegen durch und steht am Sonntag im Finale der ersten sechs Boote.

Ebenso konnten sich Sophie Paul (TU Berlin) und Nina Wengert (Uni des Saarlandes) für das Finale qualifizieren. Sie ließen im Doppelzweier-Vorlauf die Boote aus Großbritannien, Finnland, USA, Russland und Norwegen hinter sich.

Als dritte ihres Vorlaufs gelang Katharina Weingart (Uni des Saarlandes) bei sehr starkem Wind die direkte Finalqualifikation nicht. Sie hat jedoch gute Chancen, sich über den Hoffnungslauf am Samstag einen Startplatz für das Finale zu sichern.

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Teamübersicht
Weitere Infos gibt es auf der Ausrichter-Website.