Es war ein schwieriger Kurs, der auf die Starter der Mitteldistanz bei der Weltmeisterschaft der Studierenden Orientierungslauf wartete. Laufbarer Hochwald wechselte sich auf den 6,9 Kilometern mit schweren Dickichtpassagen ab. Bjarne Friedrichs (Uni Göttingen) kam mit diesen wechselnden Bedingungen als bester Deutscher zurecht und landete mit einer Zeit von 34 Minuten und 14 Sekunden auf einem guten 14. Platz. Seine Mannschaftskollegen Paul Lützkendorf (TU München) und Christoph Prunsche (Uni Paderborn) landeten auf den Rängen 46 beziehungsweise 57. Einen nicht so guten Tag erwischte Sören Riechers (Uni Paderborn) der als 95. ins Ziel kam.
Den Sieg bei den Männern sicherte sich der Schwede Albin Ridefeldt in 31 Minuten und 44 Sekunden. Silber ging nach Frankreich. Bronze erlief Lokalmatador Jan Petrzela (CZE). Bei den Frauen gewann Sarina Jenzer aus der Schweiz die Mitteldistanz. Es folgten die Starterinnen aus Tschechien, Norwegen und Frankreich auf den Plätzen zwei und drei.
Im Zoo von Olomouc und der angrenzenden Gemeinde Svaty Kopecek fand der Sprint der diesjährigen WUC Orientierungslauf statt. Vier deutsche Starter versuchten die Strecke schnellstmöglich hinter sich zu bringen. Bester von ihnen war Sören Riechers (Uni Paderborn). Der Westfale erreichte mit knapp 16 Minuten den 26. Platz. Einen Tag nach der Langdistanz bestätigte Matthias Kretzschmar (TU Dresden) seine gute Form. Wie am Vortag belegte der Dresdener den 37. Platz. Ebenfalls den Sprung in die vordere Hälfte des Feldes schaffte Christoph Prunsche mit Rang 40. Das deutsche Quartett komplettierte Paul Lützkendorf (TU München) mit Platz 62.
Einen Doppelsieg feierten die Starter aus der Schweiz. Matthias Kyburz und Martin Hubmann benötigten beide 14 Minuten und 13 Sekunden für die Strecke und gewannen somit zusammen die Goldmedaille. Bronze ging an Frederic Tranchand aus Frankreich. Bei den Frauen siegte Karolin Ohlsson aus Schweden deutlich vor Anastasia Denisova (BLR) und Elena Ross (SUI).
