© FISU
14.08.2026 | Kategorie: Wettkampf , WUC , Moderner Fünfkampf

WUC Moderner Fünfkampf: Deutsche One-Man-Show für Madrid

Zur World University Championship (WUC) Moderner Fünfkampf tritt Team Studi mit der wohl kleinsten Delegation dieser Saison an: Einzig Andreas Schmitt (TH Nürnberg) vertritt die deutschen Farben bei den Titelkämpfen in Madrid (Spanien) vom 16. bis zum 19. August. Betreut wird er dabei von Vincent Paul, bayerischer Landestrainer im Modernen Fünfkampf.

Dass es sich bei dem Event um einen Fünfkampf handelt, mag ein wenig verwirrend sein, denn mit Schwimmen und Fechten werden zwei der klassischen Disziplinen vom Veranstalter nicht angeboten. Der Fünfkampf wird somit zu einem dynamischen Dreikampf, der aus dem Obstacle Course Running (OCR) und einem Laser-Run besteht. Beim OCR müssen die Athleten einen 70 Meter langen Parcours bezwingen, der mit acht anspruchsvollen Hindernissen gespickt ist. Der abschließende Laser-Run verlangt den Sportlern läuferisch und mental alles ab. Auf einer Gesamtdistanz von fünf Runden von jeweils 600 Metern müssen die Athleten nach jeder Runde an den Schießstand. Aus einer Entfernung von zehn Metern gilt es dann, im Zustand der maximalen Erschöpfung und mit hohem Puls, die Zielscheiben präzise per Laserpistole zu treffen. Nach fünf Treffern gehen die Athleten auf die nächste Runde. 

Mit der feierlichen Eröffnungsfeier startet die WUC am Samstag offiziell, während es ab Sonntag (16. August) sportlich ernst wird, wenn die Athleten in den Halbfinals der Einzelwettkämpfe um die begehrten Finalplätze am Montag kämpfen. An den Team Wettkämpfen am Dienstag und Mittwoch nimmt Team Studi dann nicht mehr teil.

Der deutsche Vertreter Andreas Schmidt (TH Nürnberg) reist mit einer starken Visitenkarte im Gepäck nach Spanien. Als mehrfacher Bayerischer und Süddeutscher Meister sowie Drittplatzierter der Deutschen Juniorenmeisterschaft 2025 muss er sich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken. Entsprechend fokussiert geht er den Wettkampf an: „Wir wissen nicht, wie stark die Konkurrenz ist, aber ins Finale möchte ich auf jeden Fall kommen und insgesamt ein gutes Rennen zeigen.“ 

Auch Landestrainer Vincent Paul blickt dem Event optimistisch entgegen und sieht große Chancen für seinen Schützling: „Wir freuen uns auf die Herausforderung und sind dankbar für diese Möglichkeit, an der WUC teilzunehmen. Im OCR und im abschließenden Laser-Run hat Andreas großes Potenzial. Wenn er das abrufen kann, ist alles möglich.“

Weitere Informationen zur WUC Moderner Fünfkampf 2026.