Insgesamt 28 Teams starten in zwei getrennten Klassen bei der ersten adh-Trophy Segeln in Kiel seit 2017. In der Uni-Jolle treten 22 Zweier-Crews an, auf der Mantra 28 sechs Crews mit vier bis fünf Personen.
Die Meldeliste reicht von der Ostsee bis an den Bodensee. Potsdam ist mit Teams von verschiedenen Hochschulen vertreten (Uni Potsdam, FH Potsdam, HPI Potsdam). Aus der Landeshauptstadt nehmen Crews von der TU Berlin und der HU Berlin teil. Gleich drei Uni-Jollen-Teams schickt die WG Freiburg nach Kiel. Je zwei Crews schicken das KIT Karlsruhe, die FAU Erlangen-Nürnberg und die WG München ins Rennen, während aus Hamburg sowohl die Uni Hamburg als auch die HAW Hamburg antreten. Komplettiert wird das Feld von der WG Hannover, der WG Konstanz sowie der gastgebenden WG Kiel. Bei beiden Klassen gibt es keine ausgemachten Favoriten, was die Spannung für den ersten Wettkampftag hochhält.
Ausgeloste Boote, enge Starts
Gesegelt wird nach dem Low-Point-System der Wettfahrtregeln Segeln. Für beide Wettkampftage sind vier Wettfahrten angesetzt, ab fünf vollendeten Wettfahrten greift das Streichergebnis.
Für gleiche Bedingungen sorgt die Auslosung, da die Boote jeden Tag neu zugeteilt werden. Über das Ergebnis entscheidet damit die Crew, nicht das Los. Mit 22 Booten auf einer Startlinie wird es in der Uni-Jolle vor allem eng. Hier müssen die Crews zeigen, dass sie einen guten Überblick haben und taktisch und technisch sauber segeln.
Wetter: West bis Südwest, wechselhaft
Die Vorhersage für das Wochenende zeigt einen typischen Förde-September. Erwartet werden Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen um 4 bis 5 Beaufort, Temperaturen zwischen 13 und 18 Grad und eine wechselhafte Lage mit zeitweiligem Regen, vor allem am Samstag.
Das sind gute Bedingungen für sportliche Wettfahrten: genug Druck für saubere Manöver. Es bleibt abzuwarten, inwiefern dass die Teams an ihre Grenzen bringen wird. Die Wassertemperatur liegt im September bei rund 16 Grad – Rettungsweste und Neoprenanzug gehören in jedes Boot. Die endgültige Entscheidung über Bahngebiet und Startzeiten trifft die Wettfahrtleitung jeweils morgens beim Briefing, angepasst an die jeweiligen Bedingungen.
