Nachdem der adh erstmal seit Jahrzehnten wieder eine Handballmannschaft zu einer Studierenden Weltmeisterschaft entsenden konnte, war zunächst unklar, auf welches spielerische Niveau das Team in Frankreich treffen würde.
Sportlich gesehen hatte das Turnier zwei Seiten: Auf der einen Seite steht ein achter und letzter Platz zu Buche, auf der anderen Seite gab es auf diesem Weg auch durchaus knappe Begegnungen. Im Viertelfinale gegen die Gastgeberinnen und späteren Champions aus Frankreich fehlten beim 29:23 letztlich nur drei Tore zu einem gänzlich anderen Turnierverlauf. Auch davor gab es knappe Spiele gegen die Titelverteidigerinnen aus Spanien oder beim Remis im letzten Gruppenspiel gegen Brasilien.
In den abschließenden Platzierungsspielen gegen China und abermals Brasilien waren die Kräfte dann erschöpft. Trotz großem Kampf gab es hier zwei Niederlagen, die im achten Platz resultierten.
Enorme Hitze in Frankreich
Eine zusätzliche Belastung, mit der alle Teilnehmenden und das Organisationsteam zu kämpfen hatten, waren die enormen Temperaturen. Aufgrund einer extremen Hitzewelle herrschten mitunter bis zu 50 Grad in Pessac, sodass die Sporthallen mit mobilen Klimaanlagen nachgerüstet werden mussten. Zusätzlich bedeuteten völlig überhitzte Unterkünfte großen Stress für die Athletinnen und alles andere als eine gute Vorbereitung für sportliche Höchstleistungen. Dass trotz dieser Bedingungen keine Verletzungen bei Team Studi auftraten, ist als Erfolg zu werten.
Dennoch lag über der gesamten Veranstaltung ein einzigartiger Spirit. Über alle Nationen hinweg war ein absolut freundschaftliches und kollegiales Miteinander spürbar. Gegenseitige Unterstützung, Freundschaften und ein hohes Maß an Fairplay auf der Platte prägten das Bild der WUC Handball 2026.
