Nach 2016 treffen sich die besten studierenden Triathletinnen und Triathleten der Welt bereits zum zweiten Mal am Genfer See zu den World University Championships (WUC) Triathlon. Für Team Studi geht dabei ein siebenköpfiges Team an den Start, das sowohl im Einzel als auch in der Mixed Relay gute Chancen auf vordere Platzierungen besitzt. Auf dem Wettkampfprogramm steht die Sprintdistanz mit 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen. Die Einzelentscheidungen werden am Samstag ausgetragen, bevor am Sonntag die Mixed Relay (vier Supersprintdistanzen im Format Frau-Mann-Frau-Mann) folgt.
Für Team Studi starten bei den Frauen Sophie Gießmann (IU Internationale HS), Lara Thekla Ungewickell (TU Berlin), Julia Bodenschatz (DSHS Köln) und Felipa Herrmann (Uni des Saarlandes), die kurzfristig für die erkrankte Kjara Reckmann (University of San Francisco, USA) nachnominiert wurde. Das Männerteam bilden Benedikt Bettin (Uni Freiburg), Jan Scheffold (Uni Freiburg) und Jan Diener (SRH Fernhochschule).
„Wir reisen mit einem schlagkräftigen Team in die Schweiz, das auf dem Papier mehr als nur konkurrenzfähig ist. Gleichzeitig sind die World University Championships ein besonderes Highlight, weil neben dem sportlichen Wettkampf auch der internationale Austausch mit studierenden Sportlerinnen und Sportlern aus aller Welt eine wichtige Rolle spielt“, freut sich adh-Disziplinchef Nils Arnecke auf die bevorstehende Veranstaltung.
Besonders bei den Männern ist die Ausgangslage vielversprechend. Benedikt Bettin reist als einer der Mitfavoriten nach Nyon. Nach Platz neun bei den WUC 2024 in Gdansk überzeugte er am vergangenen Wochenende mit Rang vier bei der Sprint-Europameisterschaft in Elblag und der Bronzemedaille in der Mixed Relay. Auch Jan Scheffold (Uni Freiburg) empfahl sich mit mehreren Top-10-Ergebnissen im Europacup sowie Platz elf bei der Sprint-EM und Mitglied der Bronze-Staffel für die Titelkämpfe. Jan Diener bringt als Athlet des DTU-Perspektivkaders internationale Erfahrung mit und erzielte in dieser Saison bereits zwei sechste Plätze auf der Europacup-Serie.
Auch das Frauenquartett blickt optimistisch auf die Wettkämpfe. Sophie Gießmann und Felipa Herrmann sammelten bereits bei den WUC 2024 Erfahrungen auf internationaler Hochschulsportbühne. Herrmann befindet sich nach einer Verletzungspause wieder im Aufwärtstrend und belegte bei den Deutschen Meisterschaften 2026 den siebten Platz. Mit Lara Thekla Ungewickell gehört zudem eine langjährig international erfahrene Athletin zum Team. Komplettiert wird das Aufgebot durch die erst 2006 geborene NK2-Athletin Julia Bodenschatz, die mit starken Europacup-Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat.
Betreut wird die deutsche Delegation von Trainerin Julia Seibt sowie den adh-Vertreter*innen Svea Thamsen und Nils Arnecke.
