12.08.2026 | Kategorie: Wettkampf , WUC , Rudern

Team Studi reist mit 22 Aktiven zur WUC Rudern 2026 nach Kanada

Vom 13. bis zum 15. August 2026 findet in London, Ontario, die FISU World University Championship (WUC) Rudern statt. Die kanadische Gastgeberstadt und die Western University erwarten Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt zu den Wettkämpfen. Der adh reist mit einer kompakten und leistungsstarken Mannschaft nach Kanada und ist in allen Bootsklassen vertreten.

Nach den Heimspielen bei den Rhine-Ruhr 2026 FISU World University Games (drei Silbermedaillen) steht in diesem Jahr das nächste internationale Highlight im Hochschulrudern an. Auch wenn von den 22 Athletinnen und Athleten bei der WUC Rudern nur drei im letzten Jahr auf der Duisburger Regatta-Strecke im Einsatz waren, traut das Trainerteam dem jungen Kader einiges zu. In Einer, Zweier, Vierer und Achter bei Männern und Frauen sowie dem Mixed Vierer gehen insgesamt elf deutsche Boote in Kanada an den Start.

Zu den aussichtsreichsten Kandidaten in London zählt auch Tom Gränitz im Einer der Männer. Der 24-jährige Student der HS Fresenius bringt einen fünften Platz von der letzten Weltmeisterschaft mit und muss sich gegen zehn weitere Boote behaupten. Im Zweier treten mit Simon Schubert (Uni Bochum) und Kasper Virnekäs (TU Dresden) zwei Athleten an, die bereits bei der WUC Rudern 2024 dabei waren und mit dem Achter Silber gewannen. Zu zweit wollen sie jetzt ihre gemeinsame WM-Erfahrung bei der WUC an den Start bringen.

Im Männer-Achter bündelt Team Studi die Aktiven aus Zweier und Vierer. Komplettiert wird die Crew durch Leo Fischer (FH Dortmund) und Tom Tewes (Uni Bochum), der schon im vergangenen Jahr bei den FISU Games im Achter den vierten Platz erruderte. Auch die Frauen setzen auf das gleiche Prinzip und verstärken sich im Achter mit Lanea Rüter (TU Berlin), die gerade Bronze mit dem Achter bei der U23-WM geholt hat. Als Steuerfreu sitzt in beiden Booten die frischgebackene U23-Weltmeiserin im Leichtgewichts-Einer Natalie Sendjuk.

junges Trainerteam mit Erfahrung

Begleitet wird die Mannschaft von einem vierköpfigen Trainerteam sowie von Delegationsleiterin Louisa Schuck aus der adh-Geschäftsstelle. Mit Julia Leiding und Heiner Schwartz sind auch ein adh-Disziplinchef Rudern sowie eine Aktivensprecherin Teil des Betreuungsstabes. Während Schwartz Team Studi seit vielen Jahren zu internationalen Auftritten begleitet, ist es für Leiding ihre erste WUC in diesem Amt. In ihrer aktiven Zeit waren beide für den adh bei Universiaden oder Studierenden-Weltmeisterschaft im Einsatz und zudem bereits im letzten Sommer bei den FISU Games im eigenen Land dabei. Ergänzt wird das Team vom erfahrenen Ralf Bockelmann sowie der Sportstudentin Jana Peters, die ihrer ersten WUC entgegenblickt.

Das deutsche Team möchte mit einer kompakten und schlagkräftigen Mannschaft möglichst viele Medaillenchancen nutzen und gleichzeitig den Aktiven hochwertige internationale Rennen ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Doppelstarts: Sie könnten angesichts der Entwicklung des internationalen Rudersports künftig auch im olympischen Bereich deutlich größere Bedeutung bekommen – ein Szenario, mit dem deutsche Athletinnen und Athleten bislang vergleichsweise wenig Erfahrung haben.

Neben den Ergebnissen steht deshalb auch die Entwicklung zukünftiger A-Kader-Athletinnen und -Athleten im Mittelpunkt. Dass der Hochschulsport dabei ein wichtiger Baustein auf dem Weg in die internationale Spitze sein kann, zeigt auch die kommende Ruder-Weltmeisterschaft in Amsterdam: Dort werden zwei Wochen später 14 ehemalige Athletinnen und Athleten von Team Studi an den Start gehen.

Weitere Informationen zur WUC Rudern 2026.