Zum ersten Mal findet eine WUC Futsal in der polnischen Hauptstadt statt, die sich als dynamischer Gastgeber mit Tradition präsentieren möchte. Da bis zu zwölf Spiele täglich ausgetragen werden, sind auch drei Sporthallen nötig, um für Frauen und Männer die Champions zu ermitteln.
Im zehn Teams starken Startfeld hat Team Studi eine herausfordernde Vorrundengruppe erwischt: Gleich zu Beginn steht mit den Titelverteidigerinnen aus Brasilien am 1. Juli ein echter Härtetest an. In weiteren Partien geht es dann gegen Libanon, Frankreich und Finnland, die ebenfalls mit Nationalspielerinnen und hoher Qualität aufwarten.
Für das deutsche Team ist die Ausgangslage zudem besonders herausfordernd, da einige Spielerinnen der vergangenen Jahre die zulässige Altersgrenze von 25 Jahren erreicht haben und nicht mehr teilnehmen dürfen. Einige Spielerinnen stehen noch am Anfang ihrer Karriere – darunter die beiden Torhüterinnen Viola Schäfer (Uni zu Köln) und Wiebke Willebrandt (Uni Semmelweiß Budapest, Ungarn) – und müssen erst Erfahrung auf internationaler Bühne sammeln. Insgesamt acht Spielerinnen sind neu im Team, das dennoch viel Potential hat und sich in Warschau schnell weiterentwickeln will. Dabei wird es auch auf die erfahrenen Zwillinge Sarah Jabbes (DSHS Köln) und Jasmin Jabbes (Uni Münster) ankommen, die vor ihrer dritten WUC-Teilnahme stehen.
Nach den erfolgreichen Teilnahmen 2022 in Portugal (Platz sechs) und 2024 in China (Platz fünf) will das Team auch diesmal international für Aufmerksamkeit sorgen. Ein Einzug ins Halbfinale wäre eine wahre Sensation, doch schon das Vorrundenziel ist klar: mutig auftreten, schnell zusammenfinden und in einer starken Gruppe über sich hinauswachsen.
Weitere Infos und den deutsche Kader zur WUC Futsal gibt es hier.
Spätestens ab dem Halbfinale ist auch ein Live-Stream verfügbar.
