Spiele mit nachhaltigem Vermächtnis für den internationalen Hochschulsport
Die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games gelten als die erfolgreichsten FISU Games der jüngeren Geschichte. 9.200 Teilnehmende aus über 100 Nationen, über 1,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie eine internationale Reichweite in Millionenhöhe unterstrichen die Bedeutung der Spiele weit über den Hochschulsport hinaus. Zugleich setzte die Veranstaltung Maßstäbe in den Bereichen Nachhaltigkeit, Inklusion, Ehrenamt, Wissenschaft und Studium und Spitzensport.
„Die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games waren ein Meilenstein in der Geschichte des deutschen Hochschulsports. Wir haben gezeigt, welche Gestaltungskraft entsteht, wenn Hochschulen, Politik, Verbände und Studierende gemeinsam an einem Strang ziehen“, erklärte Jörg Förster während der Präsentation. „Die Spiele haben Spuren hinterlassen – in Köpfen, Strukturen und Netzwerken.“
Die erfolgreiche Umsetzung der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games sei zugleich das Ergebnis einer außergewöhnlichen Gemeinschaftsleistung gewesen, betonte Förster. „Unser Dank gilt der FISU für die stets sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit, dem Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen, die als Fördermittelgeber maßgeblich dazu beigetragen haben, unsere Vision der Games Wirklichkeit werden zu lassen und natürlich den Ausrichterkommunen für ihr außergewöhnliches Engagement und Commitment.
Besonders zu danken haben wir dem Team der Rhine-Ruhr 2025 FISU Games gGmbH unter der Leitung von Niklas Börger, die mit über 300 Personen in rund 50 Funktionsbereichen außergewöhnliches geleistet haben. Auch dem Summer Games Department der FISU gilt es, abschließend Dank auszusprechen für die überaus konstruktive Zusammenarbeit mit dem Team der Rhine-Ruhr 2025 FISU Games gGmbH.
Die Spiele haben gezeigt, was bewegt werden kann, wenn internationale und nationale Sportorganisationen, Politik, Hochschulen und der Organisierte Sport gemeinsam Verantwortung übernehmen.“
Nachhaltige Wirkungen weit über den Sommer 2025 hinaus
Der Final Report dokumentiert die organisatorischen, sportlichen und gesellschaftlichen Ergebnisse der Spiele, der FISU Konferenz und des Inclusion Summits. Ergänzend zeigt das Post Games Paper auf, welche langfristigen Wirkungen bereits sichtbar sind und welche Handlungsfelder sich daraus für den Hochschulsport ergeben.
Für Svea Thamsen liegt die besondere Bedeutung der Spiele vor allem in ihrer langfristigen Wirkung: „Die Games haben uns eine Bühne für die Studierenden gegeben, auf und neben den Wettkampfstätten, die wir in dieser Form zuvor nicht hatten, und sie haben gezeigt, welches Potenzial im Hochschulsport steckt. Die gewonnene Sichtbarkeit eröffnet neue Möglichkeiten für politische Interessenvertretung, Partnerschaften und die Weiterentwicklung zentraler Themen des Hochschulsports, die es jetzt zu nutzen gilt.“
Als eines der wichtigsten Vermächtnisse der Spiele wurde in der Präsentation die gewachsene gesellschaftliche und politische Wahrnehmung des Hochschulsports hervorgehoben. Die Games hätten Themen wie Studium und Spitzensport, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Inklusion und studentisches Engagement sichtbar gemacht und neue Netzwerke zwischen Hochschulen, Politik, Sportorganisationen und internationalen Partnern geschaffen. Mit der erstmaligen Integration der Parasportart 3x3 Rollstuhlbasketball in eine Spitzensportveranstaltung wurde ein sportpolitisches Ausrufezeichen für das gleichberechtigte Nebeneinander von Para- und Non Parasport in einem Format gesetzt.

