Schon vor Turnierbeginn war klar, dass das Teilnahmefeld außergewöhnlich stark besetzt sein würde. Dass sich jedoch gleich mehrere Topfavoriten früh verabschieden mussten, sorgte für zusätzliche Spannung. Selbst der kurzfristige Ausfall des Münchner Spitzenduos Schneckenburger/Nennhuber, das aufgrund eines internationalen Futures absagen musste, änderte nichts am hohen sportlichen Niveau.
Während sich die nicht gesetzten Teams bereits am Montag in der Qualifikation beweisen mussten, griffen die Favoriten erst am Dienstag ins Hauptfeld ein. Gespielt wurde im Double-K.-o.-System, das bis in die Finalspiele hinein für offene und hochklassige Begegnungen sorgte.
Dammer und Scholze holen den Titel bei den Frauen
Im Frauenwettbewerb sicherten sich Simona Dammer und Luisa Scholze (WG Erlangen-Nürnberg) den Deutschen Hochschulmeistertitel. In einem hochspannenden Finale setzten sie sich gegen Bernice Andoh und Sinja Reich (WG Hamburg) erst im Tiebreak durch. Bronze ging an Johanna Brockmann und Malin Sturhahn (WG Bonn). Die Bayreuther Lokalmatadorinnen Meyer/Porzner belegten Rang neun.
Nach ihrem Titelgewinn hoben Dammer und Scholze insbesondere die hohe sportliche Qualität des Turniers hervor. Halbfinale und Finale hätten ihnen bei sommerlichen Temperaturen alles abverlangt. Gleichzeitig lobten sie die besondere Atmosphäre auf den Beachcourts mitten auf dem Campus sowie die hervorragende Organisation der Veranstaltung.
Überraschungen prägen das Männerturnier
Auch im Männerfeld blieb kaum ein Favorit verschont. Das topgesetzte Duo Koch/Sambale (WG München) schied ebenso wie zwei Teams der Uni Bayreuth bereits früh aus dem Wettbewerb aus. Davon profitierten Jonas Hoppe und Maximilian Schedl (WG Darmstadt), die sich als Nummer neun der Setzliste bis ins Finale spielten. Dort mussten sie sich jedoch Franz Neumann und Samuel Sadorf (WG München) geschlagen geben, die sich mit einer starken Turnierleistung den Deutschen Hochschulmeistertitel sicherten. Im Spiel um Bronze behaupteten sich Maarten Eichler und Jannes Fröhlich (WG Leipzig) nach ihrer Halbfinalniederlage mit einem souveränen Zweisatzsieg.

