Eingebettet in den 30. NLB Ljubljana Marathon starteten Studierende in einer eigenen Wertung über zehn Kilometer sowie über die Halbmarathon und Marathon-Distanz durch die Innenstadt. Auch deutsche Hochschulen waren mit rund 60 Studierenden in den verschiedenen Distanzen vertreten – darunter beispielsweise die DHBW Stuttgart mit zehn Läuferinnen und Läufern. Die Teilnehmenden freuten sich nicht nur über die schnelle Strecke und allerbeste Wetterbedingungen, sondern auch über die Möglichkeit zu internationalem studentischem Austausch.
Side Events: Aktiver Lebensstil an Hochschulen
Im Rahmen des Lauf-Events veranstaltete das EUSA-Institut vom 16. bis 18. Oktober ein Mobilitätsprogramm für studentische Übungsleitende. Unter dem Titel „Engaging Higher Education Students in Physical Activity through Running“ brachte die Veranstaltung über 50 studentische Übungsleitende und interessierte Studierende aus 14 europäischen Ländern zusammen.
Unter der Leitung von Andrej Pisl, Direktor für Projekte und Politik der EUSA, und der Bildungsbeauftragten Milia Molinie zielte das Projekt darauf ab, die beruflichen Kompetenzen von studentischen Übungsleitenden zu stärken und einen gesunden, aktiven Lebensstil im Hochschulbereich zu fördern. Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops gab es auch Bewegungsangebote. Unter anderem legten alle Teilnehmenden die Strecke vom Tagungsort zum Start-Ziel-Bereich des European Students Run mit dem Fahrrad zurück.
Für den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband nahmen die studentischen VertreterInnen Annika Löffler (DHBW Stuttgart), Markus Schneider (Uni Düsseldorf) und Jan Hütsch (Uni Würzburg) sowie adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch teil.
Thorsten Hütsch zeigte sich beindruckt von der Gesamtveranstaltung und lobte die hervorragende Organisation der EUSA: „Derartige Angebote sind sehr wichtig, um noch mehr Studierende zu sportlichen Aktivitäten und einem gesunden Lebensstil zu bewegen. An dieser Stelle wird der klassische Wettkampfsport überwunden und breitensportliche, gesundheitsfördernde Aspekte treten in den Vordergrund.“ Die Teilnahme der deutschen Delegation wurde komplett über Erasmus plus Mittel des EUSA-Instituts finanziert.
