Der Tag startete mit dem Wettbewerb im Kata. Dort zeigen die Aktiven festgelegte Bewegungsabfolgen, die nach Technik, Präzision und Ausdruck bewertet werden. Den Titel holte sich hier Aaric Liam Lück von der FernUni Hagen, während bei den Frauen Titelverteidigerin Maelle Locoge (HS München) WUC-Teilnehmerin Annika Jürgensmann (DSHS Köln) den Vortritt lassen musste.
Erst im Anschluss standen die Kumite-Wettkämpfe im direkten Zweikampf auf dem Programm. Erfolgreichster Athlet wurde erneut Narvik Stamer. Wie schon im Vorjahr sicherte sich der Student der TU Dresden Gold in der eigenen und der offenen Gewichtsklasse. Auch adh-Disziplinchefin Karate Madeleine Schröter (Uni Jena) stellte sich in diesem Jahr wieder als Teilnehmerin den Wettkämpfen und sicherte sich Gold in der offenen Gewichtsklasse. Neue Siegerinnen gab es dagegen mit Larie Löhr (Uni Hamburg) in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm und Nell Schulz (Uni Leipzig) in der Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm.
Bei den Männern standen viele Athleten zum ersten Mal bei einer Deutschen Hochschulmeisterschaft auf dem Siegertreppchen. Hier setzte sich unterem Ben Heller (FH Polizei Sachsen-Anhalt) in der Konkurrenz bis 67 Kilogramm durch und holte Gold. Mit Fynn Maliska (TU Clausthal, ab 85 Kilogramm) und Ahmed Aly (SRH Heidelberg, bis 75 Kilogramm.) bestätigten jedoch auch einginge Athleten ihren Titel – auch wenn Aly diesmal in einer höheren Gewichtsklasse angetreten war
In Summe ging der Titel der besten Hochschule an die Athletinnen und Athleten von der WG Dresden, dicht gefolgt von der WG Heidelberg sowie der WG Leipzig und der WG München auf einem geteilten dritten Rang. Die Titelträgerinnen und Titelträger sind auch für die nächste European Universities Championship Combat Sports 2027 qualifiziert.
Ein Dank für die gute Organisation der DHM geht an den Unisportverein Jena und den Seishinkei Jena e.V, die das Event zu einem Erfolg gemacht haben.
Alle Ergebnisse der DHM Karate 2026.
