Am Montag, den 24. Januar traf sich die Arbeitsgruppe des im Rahmen des DOSB Innovationsfonds 2010 geförderten Projekts zur bundesweiten Einführung des Konzepts Pausenexpress in Aachen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Erster Schritt zur nachhaltigen Gesundheitsförderung
Begrüßt wurde die Runde bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Uni Potsdam, der Uni Paderborn, der Uni Wuppertal, der RWTH Aachen sowie der HU Berlin durch den adh-Vorstandsvorsitzenden und Hochschulsportleiter der RWTH Aachen, Nico Sperle. Dieser hob nochmals das große Potenzial hervor, das im Konzept Pausenexpress für die Hochschulsporteinrichtungen steckt, wies aber zugleich darauf hin, dass es unabdingbar sei, sich über Anschlussprogramme Gedanken zu machen, will sich der Hochschulsport in diesem Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung nachhaltig platzieren.
Großes Interesse im gesamten Bundesgebiet
Über 30 Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet haben inzwischen Interesse an einer Einführung des Pausenexpresses an ihrer Hochschule bekundet, was deutlich macht, dass dieses Potenzial von großen Teilen der Mitgliedschaft gesehen wird. Einige stehen schon in den Startlöchern und befinden sich bereits in der Umsetzungsphase bzw. planen eine Einführung für das kommende Sommersemester. So traf es sich gut, dass Dr. Petra Bischoff-Krenzien, Hochschulsportleiterin der Universität Potsdam und Ideengeberin des Konzepts Pausenexpress, berichten konnte, dass wesentliche Bestandteile des zu entwickelnden Handlungsleitfadens bereits von ihrem Team erstellt wurden und dieser schon bald den Hochschulen zur Verfügung gestellt werden kann.
Initialveranstaltung und Mentoring sind weitere Schritte
Hochschulen, die bereits an einer Umsetzung arbeiten bzw. eine Umsetzung für das Sommersemester planen, können das bereits erarbeitete Material erhalten und sollen darüber hinaus die Möglichkeit bekommen, sich in Form eines Mentorings von Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschulen der Projektgruppe, die bereits über Erfahrungswerte mit dem Pausenexpress verfügen, beraten zu lassen. Für alle anderen interessierten Hochschulen durfte vor allen Dingen die geplante Initialveranstaltung im Sommersemester dieses Jahres relevant sein. Gegenstand dieser Veranstaltung soll neben der Präsentation und Erläuterung der Inhalte des Handlungsleitfadens die Unterstützung des Austauschs von strukturähnlichen Hochschulsporteinrichtungen sein.
Schulungsmaßnahmen für Pausenexpress-Übungen
Des Weiteren wird innerhalb eines Praxisteils ein Katalog an Übungen des Pausenexpresses vorgestellt. Die adh-Geschäftsstelle prüft derzeit verschiedene Terminoptionen für diese Veranstaltung und wird die Mitgliedshochschulen umgehend informieren, sobald der Termin feststeht. Weitere Schulungsmaßnahmen, die sich dann an die angehenden Pausenexpresstrainerinnen und –trainer richten, sollen unter Einbeziehung der entsprechenden Landes- und Regionalkonferenzen als regionale Schulungen an verschiedenen Standorten angeboten werden.
Weiteres Vorgehen der Arbeitsgruppe
Am 01. April 2011 wird sich die Arbeitsgruppe ein weiteres Mal treffen, um die geplanten Veranstaltungen entsprechend vorzubereiten, aber auch um die angesprochenen etwaigen Anschlussprogramme zu diskutieren. Darüber hinaus ist geplant, das Projekt bei den Landes- und Regionalkonferenzen des Hochschulsports sowie bei verschieden politischen Gremien (z.B. Kanzlerrunden) zu präsentieren.
Nähere Informationen zum Konzept Pausenexpress sowie den überarbeiteten Ablaufplan des Projekts finden Sie hier:
- In Kürze finden Sie hier das Konzept und die Standards
- <media> Ablaufplanung</media>
