Bildung
Seit 2001 wird das adh-Bildungsranking auf Initiative des Ausschusses für Breitensport, Bildung und Wissenschaftsarbeit erstellt. Dabei werden die Leistungen der einzelnen Hochschulsporteinrichtungen auf diesem Feld gewürdigt. Das Ranking bezieht alle adh-Mitgliedshochschulen unter Berücksichtigung ihrer Größe ein. In einem abgestuften Punktesystem werden unter anderem die Qualität, Quantität und Heterogenität der regionalen und nationalen Bildungsveranstaltungen der einzelnen Hochschulen bewertet. So entsteht jeweils ein Ranking für Hochschulen mit mehr als 15.000 und weniger als 15.000 Studierenden.
Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden
Gewinner im Ranking der Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden ist in diesem Jahr die Uni Paderborn. Diese konnte sich durch die Ausrichtung der Perspektivtagung zum Thema „Engagementförderung im Hochschulsport“ und mit einer umfangreichen Beschickung von Bildungsveranstaltungen an die Spitze setzen. Die Uni Augsburg sicherte sich mit der Ausrichtung der adh-Vollversammlung 2014 den Silberrang. Mit nur 0,6 Punkten Abstand folgt die Uni Hannover. Der Hochschulsport der niedersächsischen Landeshauptstadt verbesserte sich nach Rang fünf 2013 mit der Durchführung des Seminars „Leitung im Hochschulsport“ und regionalen Bildungsangeboten auf den dritten Platz. Vorne dabei sind ebenfalls die Universitäten aus Potsdam und dem Saarland. Die Uni des Saarlandes verbesserte sich von Rang 25 auf den fünften Platz.
Hochschulen mit weniger als 15.000 Studierenden
Der Sprung von Platz 14 auf Platz eins zeigt, dass das Thema Bildung an der Hochschule Fulda ganz groß geschrieben wird. Eine Kombination von der Teilnahme am adh-Bildungsprogramm sowie die Ausrichtung der Arbeitstagung der kleinen Hochschulsporteinrichtungen, als eine der zentralen Veranstaltungen des Verbandes, und die Austragung weiterer regionaler Bildungsmaßnahmen machen die HS Fulda im Jahr 2014 an der Spitze unangreifbar. Mit rund 17 Punkten Abstand folgt auf dem zweiten Platz die TU Kaiserslautern, die sich um vier Plätze steigert. Vorne dabei sind weiterhin die Uni Lüneburg als Dritte und die Hochschule Darmstadt als Vierte. Beide konnten sich jeweils um einen Platz verbessern. Die Uni Lüneburg sicherte sich den Bronzerang mit der Ausrichtung des Netzwerktreffens „Breitensport“. Die Hochschule Darmstadt behauptete sich in der Spitzengruppe mit der Ausrichtung der Abschlussveranstaltung des adh-Projektes Tandem-Mentoring.
Wettkampf
Das nationale Wettkampfranking setzt sich aus der Summe dreier Teilrankings (Leistungs-, Teilnahme- und Ausrichterranking) zusammen. Alle drei Rankings betrachten nur die absoluten Leistungen der Hochschulen, ohne eine Gewichtung nach Hörerzahlen vorzunehmen. Dadurch bedingt, finden sich vor allem die großen Wettkampfgemeinschaften auf den vorderen Rängen. Aber auch zahlreiche Einzelhochschulen und kleine Wettkampfgemeinschaften können sehr gute Erfolge vorweisen. Im internationalen Ranking wurden im Jahr 2014 zudem die Erfolge bei den EUSA-Games bewertet.
National
Wieder zurück an der Spitze des Wettkampfrankings ist die WG Köln. Die Aktiven aus der Domstadt verwiesen die Vorjahressieger der WG Karlsruhe auf den zweiten Platz. Einen gewaltigen Satz nach vorne machte die WG Berlin. Die Hochschulen aus der Hauptstadt freuen sich nach Rang 20 im vergangenen Jahr nun über den dritten Platz im Gesamtranking. Als einzige Einzelhochschule erreichte die TU Dresden einen Rang unter den Top Ten. Die Hochschule aus der sächsischen Landeshauptstadt belegt gemeinsam mit der WG Heidelberg den achten Gesamtrang. Eine Besonderheit gab es 2014 im Ausrichterranking. Mit der Hochschule RheinMain, der Uni Bayreuth sowie der Wettkampfgemeinschaften aus Kiel und Köln, belegen gleich vier Hochschulen beziehungsweise Wettkampfgemeinschaften punktgleich den ersten Platz. „Dabei ist, das Engagement der Hochschulen mit kleinen Hochschulsporteinrichtungen hervorzuheben. Die Hochschule RheinMain schaffte den Sprung auf Platz eins sogar ohne eigene Sportstätten“, sagte adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch.
International
International standen die EUSA-Games 2014 in Rotterdam im Fokus der Hochschulen. Mit einer Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille sicherte sich die WG Hamburg den Sieg im Europäischen-Wettkampfranking. Damit gewannen die Aktiven aus der Hansestadt knapp vor den Sportlerinnen und Sportlern der Uni Duisburg-Essen, die in Rotterdam zwei Gold- und eine Silbermedaille sammelten. Den dritten Platz belegte die WG München. Die Bajuwaren jubelten in der niederländischen Hafenstadt über Gold im Volleyball der Männer. Insgesamt gewannen die deutschen Hochschulen 23 Mal Edelmetall bei den EUSA-Games 2014 und setzten sich so auch im Medaillenspiegel gegen die anderen Nationen durch.
Hier finden Sie die <media wettkampfranking>Wettkampfrankings als pdf-Datei</media> zum Download.
