16 Hochschulsport-Vertreterinnen und Vertreter waren am 30. Januar 2014 ins Saarland gereist und nutzten die Gelegenheit sich an zwei Tagen intensiv über ihre inhaltliche und organisatorische Arbeit in den hochschuleigenen Fitnesszentren auszutauschen.
Unter der Moderation von Mischa Lumme (Uni Göttingen) stellten die anwesenden Kolleginnen und Kollegen zunächst anhand einiger Kennzahlen ihr jeweiliges Fitnesszentrum vor und benannten ihre aktuellen Herausforderungen. Auch wenn dabei große Unterschiede hinsichtlich der Strukturen und Entwicklungsstände der Hochschulsport-Fitnesszentren deutlich wurden, konnte damit eine gute Basis gelegt werden, um in nachfolgenden Gesprächen Erfahrungen und praktische Tipps auszutauschen.
Schwerpunkt: "Computerbasierte Trainingssteuerung"
Der inhaltliche Schwerpunkt des diesjährigen Treffens bildete das Thema „Computerbasierte Trainingssteuerung“. Am Beispiel des neuen Uni-Fit der Universität des Saarlandes, das erst im Wintersemester 2012/13 seinen Betrieb aufgenommen hat, wurden dabei die technischen Innovationen und ihre praktischen Möglichkeiten bezüglich der Trainingssteuerung sowie mögliche Integrationsmöglichkeiten der Trainingsgeräte in den Hochschulsport fokussiert. Unter dem Titel „Praxis trifft Wissenschaft“ stellten Dr. Franz Marschall (Uni des Saarlandes) und Dr. Stefan Schönthaler (Fa. aktivKONZEPTE AG) die trainingswissenschaftlichen Grundlagen und die softwareseitige Umsetzung vor.
Doch selbst die beste Trainingssoftware kann und sollte die individuelle Beratung durch qualifizierte Trainerinnen und Trainern nicht ersetzen. Vor diesem Hintergrund berichtete Dr. Franz Marschall dem interessierten Publikum über die Ausbildungszertifizierung als Maßnahmen zur Qualitätssicherung bei dieser Zielgruppe.
Am zweiten Tag erhielten die Teilnehmenden durch den Hochschulsportleiter Rolf Schlicher neben einem umfassenden Einblick in die bildungsorientierte Gesamtkonzeption, auch eine Führung durch das Uni-Fit Saarbrücken. Von der Möglichkeit, praktische Erfahrung mit den Geräten sammeln und gezielte Rückfragen stellen zu können, machten die Hochschulsport-Vertreterinnen und -Vertreter nachfolgend ausgiebig Gebrauch.
Positives Fazit der Teilnehmenden
Am Ende des Netzwerktreffens waren sich alle einig, dass eine computerbasierte Trainingssteuerung unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen und eingebunden in ein entsprechendes Gesamtkonzept, durchaus eine Bereicherung darstellen kann.
Mit einem insgesamt positiven Fazit endeten die beiden hoch interessanten Tage in Saarbrücken. Maßgeblichen Anteil trug dafür nicht zuletzt die hervorragende Organisation des Teams der Universität des Saarlandes. Ein weiteres Netzwerktreffen ist für das kommende Jahr bereits fest vorgesehen
