26.02.2014 | Kategorie: Wettkampf , Gremien , 2014

Nationaler und internationaler Wettkampfsport im Fokus

Es wurde ein sportliches Programm. Der adh-Wettkampfausschuss setzte sich bei seiner Sitzung am 24. Februar 2014 in Darmstadt mit zahlreichen Themen des nationalen und internationalen Wettkampfsports auseinander. Mit Kerstin Genderjahn (Uni Jena) und Andrea Schmalzried (TU Berlin) begrüßte adh-Wettkampfvorstand Sebastian Sdrenka (TU Clausthal) gleich zwei neue Gremienmitglieder im Ausschuss.

In der ersten Sitzung im Jahr 2014 wurde zunächst die Entsendung von Kerstin Genderjahn in die Strukturkommission II sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat beschlossen. Der Ausschuss sprach sich dabei für eine engere Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat aus. Aus diesem Grund werden neben Fachbeiratssprecher Lothar Bösing, Sebastian Sdrenka und Thorsten Hütsch auch Kerstin Genderjahn und Andrea Schmalzried an der DC-Tagung am 12. April in Poppenhausen/Rhön teilnehmen.

Im Bereich des internationalen Wettkampfsports diskutierte das Gremium die Problematik zum Entsendungskonzept für Studierenden-Weltmeisterschaften ausführlich. Unter anderem kamen die Gremienmitglieder zum Ergebnis, dass  für die Festlegung der Entsendungskontingente der einzelnen Sportarten zukünftig nur Kriterien herangezogen werden sollten, die messbar, nachvollziehbar und vergleichbar sind. Weiter sollten die Entscheidungsprozesse so effizient und transparent wie möglich gehalten werden.

Supportteam zu den EUSA-Games

Ebenfalls Thema der Ausschusssitzung war eine alternative Finanzierungsmöglichkeit des entsendeten Supportteams zu den EUSA-Games. Die adh-Vollversammlung hatte im November dem Vorstand die Prüfung von Alternativen aufgetragen. Vor weiteren Überlegungen wartet der Wettkampfausschuss zunächst den Verlauf der zweiten EUSA-Games in Rotterdam ab. Danach erfolgt eine Auswertung und Prüfung der Finanzierung für die Entsendung des zukünftigen Supportteams. In der weiteren Diskussion würdigt der Wettkampfausschuss das Engagement des adh, der seine Mitgliedshochschulen durch die Übernahme zahlreicher Kosten bei EUSA-Wettkampfsportveranstaltungen bereits umfangreich unterstützt.

Sehr intensiv diskutierte der Wettkampfausschuss zudem das Für und Wider der Altersbegrenzung für EUSA-Wettkampfsportveranstaltungen. Künftig sollen nur noch Studierende unter 28 Jahren an diesen teilnehmen dürfen. Der adh-Wettkampfausschuss sprach sich dafür aus, einen Kompromissvorschlag weiter zu verfolgen. Dieser sieht vor, auf Antrag an das EUSA-EC Ausnahmeregelungen bei klassischen Teamsportarten oder Großbooten erwirken zu können.

Ausrichterleitfaden

Bei der Sitzung am Montag wurde zudem ein Entwurf des neuen Ausrichterleitfadens präsentiert. Der Wettkampfausschuss lobt das Konzept als wegweisende und fortschrittliche Arbeit und empfiehlt die Entwicklung so fortzuführen.

An der ersten Ausschusssitzung am Montag nahmen neben den zwei neuen Gremienmitgliedern Kerstin Genderjahn (Universität Jena) und Andrea Schmalzried (TU Berlin) auch Antje Cleve (HS Harz) und Max Sprenger (TU Kaiserslautern), die dem Wettkampfausschuss schon in der vergangenen Amtsperiode angehörten, und Wettkampfvorstand Sebastian Sdrenka (TU Clausthal) teil. Generalsekretär Paul Wedeleit und Sportdirektor Thorsten Hütsch repräsentierten die adh-Geschäftsstelle. Fachbeiratssprecher Prof. Lothar Bösing fehlte beruflich bedingt.