“Ein gelungenes Event”, lautete das Resümee des Organisationsteams nachdem die letzten Abbautätigkeiten in der Sporthalle abgeschlossen waren. Drei Tage sahen die Hamburger Hochschulsportlerinnen und -sportler dabei hochklassigen Tischtennissport. Los ging es am Freitag mit den Teamwettbewerben. Bei den Damen traten zehn Zweier-Teams gegeneinander an. Im Endspiel besiegte das Münchner Duo Andrea Welz und Patricia Heiß die Kielerinnen Larissa Schmidt und Catharina Grothkopp mit 3:1. In der Herrenkonkurrenz konnten die Lokalmatadore um ihren Spitzenspieler Harmut Lohse sensationell ins Finale einziehen, unterlagen dort allerdings nach einer 2:0-Führung noch den neuen Deutschen Hochschulmeistern von der WG Berlin. Dritter wurde die WG Bochum.
Zum Auftakt des zweiten Wettkampftags setzten sich im Mixed-Wettbewerb und Einzel-Wettbewerb zunächst die Favoriten durch. Im Mixed-Finale stand Theresa Adams (FHSV des Saarlandes) mit ihrem Mixed-Partner André Forsch (DHfPG Saarbrücken) den beiden Studierenden Paloma Ballmann (HS Heilbronn) und Vu Tran Le (Uni Bochum) an der Platte gegenüber. Adams und Forsch gewannen das Endspiel und konnten so ihren Deutschen Hochschulmeistertitel bejubeln. Am Sonntagmorgen standen dann zunächst die Herren- und Damen-Viertelfinal-Partien auf dem Plan. Hier setzten sich Björn Baum, Ewgenij Milchin, Michael Servaty wie auch der Lokalmatador Harmut Lohse bei den Herren durch. Bei den Damen erreichten Yvonne Kaiser, Theresa Adams, Huong Do Thi sowie Katharina Michajlova das Halbfinale. Vor den Einzel-Finals wurden schließlich noch die Deutschen Hochschulmeister im Doppel ermittelt. Hier gewannen Björn Baum und Dennis Müller bei den Herren, während Huong Do Thi und Linda Renner bei den Damen den Meistertitel holten.
Das Finale der Herren entwickelte sich zu einem äußerst spannenden Spiel um den Hochschulmeistertitel. Am Ende reichte es für Björn Baum zu einem 4:2 gegen Ewgenij Milchin. Bei den Damen gewann Yvonne Kaiser deutlich mit 4:0 gegen Theresa Adams. Damit setzten sich in beiden Wettbewerben die topgesetzten Favoriten durch. Insgesamt gingen 207 Spielerinnen und Spieler in Hamburg in den Wettbewerb – ein neuer Teilnahmerekord.
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