Unter dem Motto „Passion never ends” fanden die EUSA Games ihren offiziellen Auftakt am Mittelmeer, dass zu einem lebendigen Symbol der Verbundenheit für die kommenden zwei Wochen wurde. Rund 4.500 Athletinnen und Athleten aus ganz Europa – darunter 277 aus Deutschland von 17 Hochschulen – werden in 13 verschiedenen Sportarten um Medaillen kämpfen und sich mit Studierenden der anderen Länder messen. Unter großem Applaus aller Teilnehmenden durften die Nationen den stimmungsvollen Einlauf vor der großen Bühne genießen.
Volleyball: WG München spielt um den Gruppensieg
Nach dem Auftaktsieg trafen die Volleyballerinnen der WG München, auf die Uni Kaunus aus Litauen, die ebenfalls ihr erstes Spiel gewinnen konnte. Im Gegensatz zum ersten Match gelang den Münchnerinnen ein solider Start ins Spiel, der in einem 25:13 im ersten Satz resultierte. Nach dem gegnerischen Ausgleich etablierte München jedoch gute Aufschlagserien und eine starke Blockarbeit und gewann die Partie mit 3:1 nach Sätzen.
Auch Trainer Josef Wolf zeigte sich von seinem Team durchaus angetan, nachdem die Gegnerinnen gespickt mit Nationalspielerinnen auf dem Papier überlegen waren: „Die Mannschaft war heute sehr fokussiert und hat 100 Prozent Leistung gebracht. Wir waren taktisch sehr gut und haben mental in den entscheidenden Phasen Gas gegeben. Eine Mannschaft, die mental stark ist, ist immer schwer zu schlagen.“ Das Minimalziel ist mit dem Erreichen des Viertelfinals für München bereits erreicht. Am Sonntag hat das Team im Duell mit der Uni Salerno (Italien) um 18:30 Uhr noch die Chance auf den Gruppensieg, der eine gute Ausgangslage im Kampf um eine Medaille bedeuten würde.
Auch die Futsal Frauen starten in Salerno
Nachdem die Männer bereits einen Tag zuvor gestartet waren, bestritten auch die Frauen der WG Münster ihr erstes Spiel bei den EUSA Games 2026. Gegen die Uni Pecs (Ungarn) gewann das Team mit 5:2 und legte damit die Grundlage für das Erreichen des Viertelfinals. Mit zwei Treffern avancierte Hanna Philipzen zur Matchwinnerin. „Ein sehr gutes Spiel mit Luft nach oben“ resümiert Coach Matthias Euerling, der seinen Blick schon auf die nächste Partie am Sonntag gegen die Gastgeberinnen der Uni Salerno richtet.
Nach dem deutlichen Sieg vom Vortag stand den Männern der WG Münster heut ein Gegner auf Augenhöhe gegenüber. Gegen die Uni Reims (Frankreich) lieferten die Münsteraner eine starke erste Halbzeit ab, an deren Ende ein etwas unverdientes 0:1 stand. Auch im zweiten Spielabschnitt war die Partie eng umkämpft. Münster musste das Risiko erhöhen, hatte aber nicht das nötige Glück auf der eigenen Seite. Das 0:6 für die Gegner aus Frankreich fiel letztlich zu deutlich aus.
Die Männer der WG Mainz waren gegen die Uni Eger aus Ungarn bereits unter Zugzwang, hielten dem Druck aber letztlich stand. Dabei war die Partie lange Zeit aufgrund des Mainzer Chancenwuchers noch offen. Die Pausenführung konnten die Ungarn egalisieren, erst mit dem Doppelschlag zum 3:1 zogen die Mainzer bei ihren Gegnern den Stecker. Das 5:1 im Endresultat spiegelte das Leistungsverhältnis wider. „Wir sind sehr happy über unseren ersten Erfolg hier und die drei Punkte. Wir freuen uns morgen auf ein Duell auf Augenhöhe gegen die Uni Trondheim aus Norwegen“, sagte Trainer Christian Wölfelschneider.
Tischtennis-Teams starten vielversprechend
Am ersten Tag im Tischtennis hatten sowohl Frauen als auch Männer der WG Köln die gleiche Aufgabe vor der Brust: die Gastgeberinnen und Gastgeber der Uni Salerno. Das weitgehend unbekannte Team aus Italien war die große Unbekannte im Turnier und für beide Kölner Teams eine Hürde, die es beim Weiterkommen in der Gruppe zu nehmen galt. Doch beide Kölner Teams nahmen diese Hürde souverän und gewannen jeweils ohne Satzverlust 3:0. Das war ein guter Start und sehr gut, um mit der Halle und der Atmosphäre warm zu werden. Wir sind motiviert für morgen, da warten starke Gegnerinnen auf uns“, sagt Carlin Freude vom Kölner Frauen Team.
Für die Männer der WG Leipzig standen gleich zwei Partien auf der Tagesordnung. Über drei Stunden dauerte das Match mit der Uni Jyvaskyla (Finnland), dass die Leipziger knapp aber verdient mit 3:2 für sich entschieden. Nach einer kurzen Mittagpause wurde im Duell mit der Uni Porto (Portugal) der Gruppensieg ausgespielt. Obwohl Leipzig einen Rückstand ausgleichen konnte, musste sich Guillermo Morale im Entscheidungssatz des letzten Einzels knapp geschlagen geben und Leipzig unterlag knapp mit 2:3.
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