Am Wochenende vom 8. und 9. September 2012 überzeugte in sportlicher Hinsicht nur Henri Junghänel. Mit einem neunten Platz im 10m Luftgewehr-Wettbewerb, der nicht zu seiner Spezialdisziplin zählt, verpasste er das Finale um nur einen Ring. Er blickte nach seinen erfolgreichen Wettkämpfen nach vorn – auf die Universiade 2013, bei der er erneut in Kazan erneut an den Start gehen und an seine sehr guten Leistungen anknüpfen möchte. Sein Teamkollege Patrick Kurz schoss im gleichen Wettbewerb um drei Ringe (587 Ringe) am Finale vorbei. Auch Lisa Haensch gelang in der Disziplin 50m Luftgewehr (3x20) mit 570 Ringen kein Finaleinzug. Beide hatten im ersten Teil der Serie sehr stark begonnen, konnten ihr Niveau aber nicht bis zum Schluss halten.
Die Trainer Ralf Buchheim und Alexander Riedl waren – obwohl nicht alle ihre Wünsche in Erfüllung gegangen sind – mit den Leistungen des sehr jungen deutschen Teams zufrieden. Alexander Riedl bilanzierte: „Mit Gold und Silber von Henri Junghänel und oft nur um einen Ring verpassten Finals hat die deutsche Mannschaft gute Wettkämpfe gezeigt. Insbesondere die jungen Schützinnen und Schützen konnten in dem sehr hochklassigen Startfeld wichtige internationale Wettkampferfahrung sammeln. Vor allem asiatische und osteuropäische Länder hatten zur WUC Teams entsandt, die identisch mit ihren Nationalmannschaften sind. Dies macht es sehr schwer, vordere Platzierungen zu erreichen.“
Delegationsleiters Bernd Mühle äußerte sich nach der Abschlussfeier sehr positiv über die Veranstaltung: „Die WUC Sportschießen und die WUC Rudern, die in Kazan als Testevents für die Sommer-Universiade 2013 ausgerichtet wurden, hatten aus sportfachlicher und organisatorischer Sicht ein außergewöhnlich hohes Niveau. Das Organisationsteam und die Aktiven freuen sich schon auf die Universiade im Juli 2013.“
