Nach der Anreise der Delegationen begann am Donnerstagnachmittag das Programm mit dem EUSA Seminar, bei dem ein Rückblick auf die Europäischen Hochschulmeisterschaften 2017 (EUC) geworfen und ein Ausblick auf die dieses Jahr bevorstehenden European Universities Games (EUG) in Coimbra genommen wurde. Mit 395 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 43 Mitgliedshochschulen war der adh der drittaktivste Hochschulsportverband bei den EUC 2017. Auch bei der EUG 2018, die vom 15. bis 28. Juli im portugiesischen Coimbra stattfinden, werden voraussichtlich wieder knapp 40 deutsche Hochschulen an den Start gehen.
Der Freitag war ganztägig dem parlamentarischen Teil der Mitgliederversammlung gewidmet, der von EUSA-Präsident Adam Roczek geleitet wurde. Die wesentlichen Tagesordnungspunkte waren hier die Berichterstattung des Exekutivkomitees über die Aktivitäten der letzten beiden Jahre, der Abschluss des vergangenen und die Verabschiedung des neuen Haushalts sowie die Verabschiedung der EUSA Development Strategy 2018 – 2024. Insbesondere zum Haushaltsabschluss 2016-2017 gab es einige Rückfragen auch von deutscher Seite, die im Plenum diskutiert wurden. Daneben wurde der ehemalige adh-Generalsekretär Dr. Olaf Tabor für sein langjähriges Engagement bei der EUSA, unter anderem als Schatzmeister geehrt.
Ein weiterer Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Präsentation der Ausrichter der EUSA Games 2022 und 2024, die in einer Sitzung des Exekutivkomitees am Vorabend bestätigt worden waren. In einer Doppelvergabe wurden für die Austragung der Europäischen Spiele des Hochschulsports Lodz (Polen) für das Jahr 2022 und die ungarischen Städte Miskolc und Debrecen für das Jahr 2024 ausgewählt. Im Jahr 2020 werden, wie bereits vor zwei Jahren beschlossen, die EUSA Games in Belgrad stattfinden.
Am Freitagabend wurden im Rahmen eines feierlichen Gala Dinners, das auf dem Campus Villafranca der Universidad Camilo José Cela ausgerichtet wurde, die EUSA Awards u.a. für die erfolgreichste Hochschule und den aktivsten nationalen Hochschulsportverband sowie der nach Enno Harms benannte Fairplay-Preis verliehen.
Der EUSA-FISU Strategic Dialogue am Samstagvormittag rundete das Treffen der nationalen Hochschulsportverbände Europas ab, bei dem ein Austausch mit Vertretenden des Hochschulsport-Weltverbandes FISU umgesetzt wurde. Neben dem Präsidenten, Oleg Matytsin wurde die FISU dabei von ihrem ersten Vizepräsidenten Leonz Eder vertreten. Für den inhaltlichen Input der EUSA trug unter anderem der adh-Vorstandsvorsitzende Jörg Förster bei. In seiner Präsentation ging er insbesondere auf die Möglichkeiten des Hochschulsports ein, in einer sich im dauerhaften Wandel befindenden Gesellschaft einen wesentlichen Beitrag zum Life Long Learning zu erbringen.
Für den adh waren neben Jörg Förster auch das studentische Vorstandsmitglied David Storek, das deutsche FISU-EC-Mitglied Dr. Verena Burk und adh-Generalsekretär Dr. Christoph Fischer in Madrid.
