Skull: Gold im Doppelvierer
Bei den Männern sorgte vor allem der Doppelvierer der WG Dresden für einen starken Auftritt: Marten Erdmann, Justus Herget, Ardavan Imankhan und Conrad Seeger gewannen alle ihre Rennen in Zagreb und sicherten sich verdient die Goldmedaille in 6:14,14 Minuten. Tobias Gathmann und Philipp Kaltenborn (WG Stuttgart) ruderten im Doppelzweier über Vorlauf und Halbfinale ins A-Finale und gewannen dort Bronze. Auch im Mixed-Bereich gab es Edelmetall: Helena Brenke, Karl Thomas Draper, Rune Grofer und Merle Kellerhoff von der WG Karlsruhe gewannen im Doppelvierer die Silbermedaille.
Bei den Skullerinnen verpasste Helena Brenke mit Rang vier im A-Finale ganz knapp eine weitere Medaille. Die sicherte sich dafür der Doppelvierer der Frauen von der WG München mit Fiona Hoffmann, Mathilda Schütze, Lisa Weber und Sofia Webers – vor der der WG Münster auf Rang vier. Cathrin Reimer und Marie Treppke von der WG Heidelberg erruderten sich im Doppelweiter einen fünften Platz.
Riemen: Zweimal Bronze für die Achter
Auch in den Großbooten gab es deutsche Medaillen. Der Frauen-Achter der WG München gewann Bronze, ebenso der Mixed-Achter der WG München. Der Männer-Achter der WG Frankfurt erreichte nach einem sehr spannenden Vorlauf das A-Finale und belegte dort den fünften Platz.
Im Vierer ohne Steuermann fuhren Tom Robin Haertwig, Melvin Hauschild, Frederick Voelker und Jakob Helmut Wilhelm von Heesen von der WG Mainz bereits im Vorlauf auf Rang zwei und bestätigten diese Leistung im A-Finale mit der Silbermedaille. Bei den Frauen fuhren Alena Frederiksen, Jonna Janssen, Hannah Ridder und Elena Weyers von der WG Heidelberg auf Rang drei von drei Booten und bekamen nach EUSA-Regeln keine Medaille.
Im Zweier ohne Steuerperson qualifizierten sich Anna Steffens und Elena Weyers (WG Heidelberg) in einem knappen Vorlauf als Zweite direkt für das A-Finale und belegten dort Rang fünf.
Zweites Gold im Leichtgewicht
Besonders erfolgreich präsentierte sich der Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer. Malte Machwitz und Thorben Mellwig (WG Hamburg) gewannen bereits ihren Vorlauf mit deutlichem Vorsprung. Auch im Finale zeigte das Duo eine starke Leistung, setzte sich mit rund einer Bootslänge Vorsprung von der Konkurrenz ab und sicherte sich souverän die Goldmedaille.
Bei den Frauen gewann Victoria Bald von der HMU Potsdam ihren Vorlauf im Leichtgewichts-Einer und bestätigte die starke Leistung im A-Finale. Dort sicherte sie sich mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung auf die Viertplatzierte die Bronzemedaille.
Im Leichtgewichts-Einer erreichte Malte Machwitz (WG Hamburg) das A-Finale und verpasste als Vierter knapp eine Medaille. Der Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann der WG Bremen mit Lukas Schambach und Sam Vasquez Fischer belegte ebenfalls Rang vier. Im Leichtgewichts-Doppelzweier belegten Lisa Rak und Anna Lynn Schreiber (WG Würzburg) den fünften Platz.
Die EUC Rudern in Zagreb überzeugte sowohl auf als auch neben dem Wasser. Das Organisationsteam setzte sich mit großem Engagement dafür ein, für alle Teilnehmenden gute Bedingungen zu schaffen. Sowohl die Durchführung der Regatta als auch das Rahmenprogramm waren sehr gut organisiert und machten die EUC insgesamt zu einer gelungenen Veranstaltung. Auch sportlich fällt die Bilanz der deutschen Hochschulen sehr positiv aus: Mit Neun Medaillen gelang gegenüber den fünf Medaillen des Vorjahres eine deutliche Steigerung und die deutschen Studierenden präsentierten sich erneut auf hohem internationalem Niveau.
