19.06.2015 | Kategorie: Volleyball , Fußball , Handball

Endrundenstimmung bei Ballsportteams

Die besten acht Volleyballteams der Frauen und Männer sowie die besten vier Fußballmannschaften fiebern auf die DHM-Endrunden hin. Dazu spielen die Handballteams der kleinen Hochschulen um den DHP.

Endrundenstimmung in München - An der Technischen Universität der bajuwarischen Landeshauptstadt steht am 20. und 21. Juni 2015 der Volleyballsport im Fokus. Die besten acht studentischen Männer- und Frauenmannschaften kämpfen um die Titel. Dabei gehören die Teams der gastgebenden WG München zum Favoritenkreis. Die Männer stellten bei den EUSA-Games 2014 in Rotterdam ihr Können unter Beweis. In der niederländischen Hafenstadt gewannen sie die Goldmedaille. Auch die Frauen der WG München hatten im vergangenen Jahr einen Grund zur Freude. Bei der DHM Endrunde in Paderborn holten sie den Titel. Während die Mannschaften aus München als ausrichtende Teams für die Endrunde gesetzt sind, mussten sich die Sportlerinnen und Sportler der anderen Hochschulen und Wettkampfgemeinschaften über die Vor- und Zwischenrunden qualifizieren. Bei den Männern scheiterte der Titelverteidiger, die Mannschaft der WG Konstanz, schon in der Vorrunde der Region Baden-Württemberg. Den Endrundenplatz für das Ländle sicherte sich die WG Stuttgart. Als zweites Team aus Baden-Württemberg schaffte die WG Karlsruhe als Sieger der Zwischenrunde Süd den Sprung in die Runde der letzten acht Teams. Komplettiert wird das Feld von den Mannschaften der WG Bremen, TU Dresden, WG Gießen, Uni Paderborn und der WG Würzburg. Bei den Frauen sind neben den Titelverteidigerinnen aus München auch die Sportlerinnen der letztjährigen zweitplatzierten WG Köln am Start. Ohne Satzverlust qualifizierten sich die Domstädterinnen souverän über die Vorrunde der Großregion West für die finalen Spiele in München. Ergänzt wird das Feld der Frauen durch die Teams der Uni Paderborn, WG Potsdam, WG Regensburg, Uni Rostock, WG Stuttgart und der WG Würzburg.

Mit Spannung blicken die studentischen Fußballer an diesem Wochenende nach Würzburg. In der fränkischen Universitätsstadt spielen die vier besten studentischen Fußballmannschaften am 20. und 21. Juni 2015 um den Titel. Die Titelverteidiger der WG Bochum werden nicht auf das Spielfeld gehen. Die Ruhrstädter scheiterten in der Zwischenrundengruppe 2 an der WG Köln. Diese gewann das direkte Aufeinandertreffen mit 3:1 und ebnete sich so den Weg nach Würzburg. Mit zwei Siegen zog die Uni Potsdam in die Runde der letzten vier Mannschaften ein. In der Zwischenrundengruppe 1 gewannen die Brandenburger gegen die Vertretungen der WG Magdeburg und Uni Rostock. Eine denkbar knappe Entscheidung fiel in der Zwischenrundengruppe 3. Die WG Darmstadt, die WG Karlsruhe und die Mannschaft der HS Frankfurt hatten nach Beendigung aller Spiele jeweils sechs Punkte auf dem Konto. Selbst die Tordifferenz der beiden Mannschaften aus Darmstadt und Karlsruhe war gleich. So musste am Ende die Zahl der geschossenen Tore über das Endrundenticket entscheiden. Mit 10:9 setzten sich die Sportler aus der Heinerstadt durch. Komplettiert wird die Endrunde von der WG Würzburg. Die Franken gewannen in der Zwischenrundengruppe 4 ihre beiden Spiele und sicherten sich somit die Teilnahme an der Finalrunde der diesjährigen DHM.

Abgerundet wird das Ballsportwochenende im adh-Wettkampfprogramm vom Deutschen Hochschulpokal (DHP) Handball (Mixed). Sechs Mannschaften spielen am 20. und 21. Juni 2015 an der Hochschule RheinMain um die begehrten Siegernadeln. Das Teilnahmefeld verspricht schon im Voraus spannende Begegnungen und enge Entscheidungen. Immerhin sind die erst-, zweit- und drittplatzierten Teams aus dem Vorjahr auch 2015 wieder dabei. Als Titelverteidiger geht die WG Weingarten auf das Feld. Die Sportlerinnen und Sportler aus Baden-Württemberg setzten sich 2014 im Finale mit 19:13 gegen die damals gastgebende WG Mannheim durch. Das kleine Finale in der Quadratstadt gewann die WG Konstanz, die auch in diesem Jahr auf Torjagd geht. Neben den Medaillengewinnern des Vorjahres gehen die Teams der Uni Hohenheim, der WG Freiburg und die Mannschaft der gastgebenden HS RheinMain auf das Spielfeld.