27.07.2015 | Kategorie: Volleyball , EUC , 2015

Deutsche Medaillenfeier bei EUC Volleyball

Die deutschen Volleyballteams überzeugten bei den gestern endenden Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) im italienischen Camerino. Die Herren der TU München verpassten dabei nur knapp die Titelverteidigung und wurden europäische Vize-Meister. Das TU-Damenteam aus München holte Bronze. Ebenfalls über eine Podest-Platzierung freuen konnte sich das Herrenteam der drittplatzierten Uni Konstanz.

Bereits am Samstagmittag stand fest, die Volleyballer der TU würden wieder Edelmetall mit nach München bringen. Mit dem klaren 3:0-Sieg gegen Montpellier löste der Titelverteidiger das Ticket für das Endspiel. Die Farbe der Medaille entschied sich für den Europäischen Hochschulmeister von 2013 und EUSA-Games-Sieger von 2014 am Sonntag. Dort trafen die Süddeutschen auf die University of Almeria.

Zunächst begann München mit konsequentem Blockspiel und ging so schnell in Führung (6:1). Alleine die Aufschläge von Muñoz Garrotes (12-7) stellten die Deutschen vor Probleme. Doch noch zeigten die spanischen Herren zu viele Fehler und blieben so in Rückstand (16:8). Umlauft beschloss dann den ersten Satz mit 25-18. Der zweite Satz war deutlich umkämpfter. Beim Spielstand von 24:23 ging der entscheidende Schmetterball von Höfer ins Netz und so glich Almeria aus. Durch ein 25:21-Satz konnte der spanische Kontrahent sogar das Spiel drehen. Nun kam es auf den vierten Durchgang an. Der deutsche Titelverteidiger musste diesen unbedingt gewinnen, um die erste Niederlage bei der diesjährigen EUC abzuwenden. Doch am Ende war es Muñoz Garrote, der mit seinen Punkten 25 und 26 die Partie entschied. Das schlussendlich klare 23:14 brachte der University of Almeria den Titel.

Erfolgreicher verlief das letzte Spiel der EUC für das Damenteam der TU München. Zum Abschied sicherten sich die Süddeutschen die Bronzemedaille gegen die University of Wroclaw. Nachdem das Team aus Süddeutschland zunächst ohne Probleme durch das Turnier kam, verpassten die Münchnerinnen gegen die späteren Siegerinnen der Tambov State University mit 3:1 den Finaleinzug. So mussten sie gegen das polnische Team der University of Wroclaw noch einmal um die Medaille zittern. Das Spiel gegen die Osteuropäerinnen ging nämlich über die volle Distanz. Den 26:24-Satzerfolg für Wroclaw glichen die Deutschen prompt mit 19:25 aus. Im dritten Satz schafften sie es sogar, das Spiel zu drehen. Nach dem 25:14 geriet das deutsche Edelmetall dann noch einmal in Gefahr. Doch in der Folge behielten die TU-Studentinnen die Nerven (15:10) und feierten Bronze.

Ebenfalls Rang drei ging bei den Herren an die Uni Konstanz. Die Studenten aus Deutschland schlugen in einem eindeutigen Finale Montpellier klar mit 3:0. Der Halbfinalgegner der Münchner Männer blieb von Beginn an ohne echte Chance. Ein Satz für die gute Ausgangslage und fürs Selbstvertrauen gelang den Konstanzern mit dem 25:18. Auch in den beiden folgenden Spielabschnitten boten die Uni-Studenten eine gute Leistung (25:20, 25:20) und gewannen so verdient Bronze.