29.01.2010 | Kategorie: Wettkampf , national , Wir über uns

Arbeitsgruppe „Prävention“ traf sich zur ersten Sitzung in Frankfurt Main

Die adh-Vollversammlung befasste sich im November 2009 mit Alkohol- und Drogenprävention. Am 27. Januar 2010 traf sich die Arbeitsgruppe unter der Leitung von adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch.

Das Anleigen dieses Treffens bestand darin, den Themenkomplex Prävention zu beleuchten und ein erstes Papier zu erarbeiten, welches in den kommenden Monaten in weiteren Expertengremien und Verbandsorganen diskutiert werden soll.

Neben Vorstandsmitglied Roland Joachim (HS Darmstadt) und Thorsten Hütsch (adh-Sportdirektor) waren  Jörg Förster (Hochschulsport Hamburg/DC Beachvolleyball), Michael Mahler (DC Fechten), Jan-Philipp Müller (TU Dortmund), Dr. Jan Ries (HS Fulda) und Daniel Woltering (RWTH Aachen) nach Frankfurt gekommen, um sich der Aufgabe zu stellen, die richtungweisenden Entscheidungen für den adh vorzubereiten.

Nach insgesamt sechsstündiger Beratung zog Thorsten Hütsch eine positive Bilanz: „ Die Arbeitsgruppe hat unter der Berücksichtigung jahrelanger praktischer Erfahrung bei der Ausrichtung von und Entsendung zu Hochschulmeisterschaften sowie unter Einbeziehung umfangreichen Fachwissens in der der Sucht- und Drogenprävention mit sehr viel Weitsicht und Fachkompetenz agiert. Auch wenn die Diskussion zu diesem sehr sensiblen Thema im Verband noch lange nicht abgeschlossen ist, so konnten wir doch eine gute Grundlage für einen mehrheitsfähigen Beschluss zur nächsten Vollversammlung legen.“

Die Arbeitsgruppe verfasste allgemeine Leitlinien bezüglich des Konsums von problematischen Substanzen, insbesondere Alkohol, bei nationalen Wettkampfveranstaltungen und formulierte Richtlinien, die sportartübergreifend Gültigkeit haben sollen. Weiter wurden zahlreiche Präventivmaßnahmen zusammengetragen und festgelegt, wie sowohl entsendende als auch ausrichtende Hochschulen dazu beitragen können, dass eine Beeinträchtigung von Veranstaltungen vermieden werden kann. Eine besondere Bedeutung soll auch der Arbeit der Disziplinchefinnen und Disziplinchefs zukommen, die in hohem Maße für die Weiterentwicklung und Außendarstellung „ihrer“ Hochschulmeisterschaften verantwortlich sind. Bei der Sanktionierung von Verstößen wird dem lokalen Schiedsgericht eine tragende Rolle zuteil.

Nun sind aber zuerst einmal die weiteren Gremien des adh gefragt, die Vorschläge der Arbeitsgruppe zu prüfen und weiterzuentwickeln. Der adh Verbandsrat soll im März über die konkrete Umsetzung von Maßnahmen für das kommende Sommersemester beschließen, ehe die 105. Vollversammlung im November eine endgültige Entscheidung trifft.