31.01.2014 | Kategorie: Bildung , TopNews , 2014

adh-Qualifizierungsseminar: „Mehr Zeit für das Wesentliche“

Selbstmanagement – Effektives Zeitmanagement und konstruktive Kommunikation - lautete das Thema des ersten Qualifizierungsseminars im Rahmen der adh-Projekte Tandem-Mentoring und Tandem-Coaching.

Selbstmanagement lautete das vielversprechende Thema, zu dem der adh die Mentees der 5. Tandem-Mentoring-Runde und die neuen adh-Gremienmitglieder am 24./25. Januar 2014 in das Fitness- und Gesundheitszentrum (FIZ) des Hochschulsports der Uni Göttingen einlud.

Der Anfang war geschafft, alle Teilnehmenden waren da: früher oder später, schneller oder langsamer, spontan entschlossen oder längerfristig geplant, mit mehr oder weniger Aufwand und mit unterschiedlichen Prioritäten. Und so begann das, von Dr. Johanna von Luckwald hervorragend gestaltete Seminar, zunächst mit einer Selbstreflexion des individuellen Zeitmanagements und der Aufdeckung von Verbesserungspotenzialen. Auf dem Weg zur persönlichen Zeitsouveränität präsentierte die Referentin verschiedene Modelle und Umsetzungsstrategien und wechselte gekonnt zwischen theoretischem Input und kreativen Übungen. Zunächst stellten die Teilnehmenden anhand des „Life-Work-Balance-Modells“ fest, welche Bereiche und Tätigkeiten ihres Alltags ihnen Energie und Wohlbefinden liefern und wie viel Zeit sie in diese investieren. Eine wichtige Erkenntnis dabei war, dass das Ziel eines effektiven Zeitmanagements ist, die eigene Lebenszeit zur eigenen Zufriedenheit zu nutzen. Anschließend wurde analysiert, was die Teilnehmenden im Umgang mit der eigenen Zeit ändern wollen, weshalb sie dies tun wollen und von welchen Umwelteinflüssen sie dabei beeinflusst werden. Dabei wurde auch überprüft, ob für die einzelnen Teilnehmenden eher Modelle des klassischen Zeitmanagements oder Ansätze des flexiblen Zeitmanagements geeignet sind. Auch der individuelle Tagesrhythmus der Seminarteilnehmenden wurde in diesem Kontext betrachtet. Darauf aufbauend präsentierte die Referentin das „Eisenhower-Prinzip“, die „A-H-A-Methode“ sowie die „A-L-P-E-N-Methode“. Damit und mit der Aufforderung die neuen Strategien zu erproben, die individuelle Life-Work-Balance zu finden, Prioritäten zu setzen und Aufgaben effektiver zu erledigen schloss der erste Seminartag.

Im Anschluss kamen die Mentees und Gremienmitglieder in den Genuss, bei einer Tanzveranstaltung des Göttinger Hochschulsports zuzuschauen, bevor sie den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen ließen. Danach verabschiedeten sich die teilnehmenden Gremienmitglieder und traten die Heimreise an.

Zweiter Seminartag im Zeichen konstruktiver Kommunikation

Am Samstag, den 25. Januar 2014, durften die Mentees die Referentin ganz für sich allein in Beschlag nehmen. Zum Start gegen 9.00 Uhr ging Dr. Johanna von Luckwald noch einmal gezielt auf die Anliegen und Fragen der Mentees zum Thema „Effektives Zeitmanagement“ ein, ehe sich die Teilnehmerinnen dem Thema „Konstruktive Kommunikation“ widmeten. Hierzu führte Dr. Johanna von Luckwald in das Process-Communication-Model® (PCM) ein. Sehr anschaulich und erheiternd demonstrierte die Dozentin anhand dieses Modells, wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen, mit dieser kommunizieren und welche Bedürfnisse sie haben. Daraufhin erklärte sie den Mentees, wie man auf diese Bedürfnisse eingehen und somit Gespräche mit anderen zu deren und zur eigenen Zufriedenheit führen kann – eine wichtige Erkenntnis für alle Aspekte des Lebens.

Gegen 13.00 Uhr traten die Mentees ihren Heimweg an – motiviert und mit neuen Erkenntnissen für ihren weiteren Weg. Dafür herzlichen Dank an Dr. Johanna von Luckwald, für die Zeit, die Sie sich genommen hat, um auf professionelle, direkte und zugleich humorvolle Art und Weise in einem Reflexions- und Optimierungsprozess den  individuellen Zeitmanagement zu unterstützen. Ein weiterer Dank gilt dem adh für die gewohnt perfekte Organisation und dem Göttinger Team für den herzlichen Empfang und die tolle Versorgung im FIZ.

Text: Kerstin Genderjahn und Sandra Zdzieblik