Bei der zehnten Studierenden-Weltmeisterschaft Ringen kämpfen rund 260 Athletinnen und Athleten aus 25 Nationen um die Titel. Gerungen wird in unterschiedlichen Gewichtsklassen und Stilen. Im griechisch-römischen Stil dürfen nur Techniken oberhalb der Hüfte angewandt werden, während im freien Stil der ganze Körper als Angriffsfläche dient.
Für Deutschland starten in Finnland nur Männer. Den Anfang macht Felix Menzel (Hochschule für Verwaltung und Wirtschaft Berlin), der im freien Still in der Kasse bis 66 Kilogramm antreten wird. „Zuerst konzentriere ich mich darauf, mein Gewicht zu reduzieren und meine Gewichtsklasse zu erreichen“, so Menzel zu seiner Vorbereitung unmittelbar vor den Wettkämpfen. Er ist auch gespannt auf seine Konkurrenz. Bei der Studierenden-Weltmeisterschaft könnte er auf bekannte Gesichter stoßen. „Ich frage mich auch, ob ich Gegner wiedersehe, die ich sonst bei normalen internationalen Meisterschaften als Mitstreiter habe“. Doch ganz egal wer seine Gegner sein werden, möchte er bei der WUC erfolgreich abschneiden: „Mein Ziel ist es eine Medaille zu erkämpfen“.
Wenn für Felix Menzel alles vorbei ist und er sich schon wieder auf dem Heimweg befindet, geht es für die zwei anderen deutschen Starter erst richtig los. Christoph Bast (EUV Frankfurt/Oder) und Damian Hartmann (HU zu Berlin) greifen ab der Hälfte der Wettkämpfe in das Geschehen mit ein. Sie werden im griechisch-römischen Stil ihr Können zeigen. Christoph Bast tritt in der Klasse bis 60 Kilogramm an, Damian Hartmann kämpft in der Klasse bis 74 Kilogramm. „Ich kann den Wettkampf schwer einschätzen, aber eine Medaille ist auf jeden Fall mein Ziel“, gibt sich Christoph Bast motiviert. Diese will sich auch Damian Hartmann erkämpfen und ergänzt: „Ich möchte den Wettkampf auch nutzen um weitere internationale Erfahrungen zu sammeln. Auch im Hinblick auf den kommenden Olympiazyklus“.
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