Der 29-jährige Ruderer Franz Gravenhorst erhielt den weltweit ausgeschriebenen Parmigiani Spirit Award, der Studierende ehrt, welche die Werte des Ruderns in ihrem sozialen, akademischen und sportlichen Leben zeigen und darüber hinaus diese Werte auch inspirierend zum Erfolg Anderer weitergeben. Die Kernwerte des Ruderns sind: Teamarbeit, Fairness, Natürlichkeit, Offenheit und Ausdauer.
Der Deutsche holte bei Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) gleich sechs Mal Edelmetall. Von 2007 bis 2010 sammelte der Ruderer drei Goldmedaillen bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften. Im leichten Doppelzweier der Uni Mainz war er 2007 in Banyoles erfolgreich. 2008 und 2010 holte er im leichten Doppelvierer die Goldmedaille. Seit 2011 steigt der Deutsche für die ETH Zürich ins Boot. Während seines Studiums holte er mit Kommilitonen der Zürcher Universität weitere drei Medaillen. 2011 in Moskau wurde er im leichten Doppelzweier Zweiter. Im vergangenen Jahr holten die Schweizer mit Gravenhorst im Boot eine Gold- und eine Bronzemedaille.
„Franz hat in den Europäischen Hochschulmeisterschaften eine Plattform gefunden, seine hohen Ambitionen im Studium mit der Passion am Leistungsrudern zu verbinden. Er hat es dabei stets geschafft ein Team zu begeistern und anzutreiben. Der Lohn waren vier Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze bei insgesamt fünf EUC“, sagt Jens Hundertmark, Disziplinchef Rudern im adh.
Neben seinen sportlichen Erfolgen wirkt Gravenhorst auch als Trainer und Organisator. Im Belvoir Ruderclub Zürich und im Hochschulsport der ETH Zürich ist der Deutsche bei Ruderfahrten aktiv. Zudem arbeitet Gravenhorst neben seinem Sport als Promotionsstudent in zwei Projekten mit. Eines dieser Projekte hat das Ziel, die gesundheitliche Situation von Menschen mit psychischen Krankheiten durch entwickelte Beobachtungstechnologien zu verbessern. Des Weiteren befasst sich Gravenhorst mit der Entwicklung von Messinstrumenten für Rudermaterial. Durch drahtlose Sensoren werden die Winkel der Ruder in Kombination mit der Bewegung des Athleten gemessen.
“Franz Gravenhorst ist ein inspirierender Hochschulsportler, der seine Zeit in ein Studienfeld investiert, der positive Einflüsse sowohl für die Gesellschaft als auch für den Sport verspricht. Seine Erfolge als Athlet, Freund und Mentor sind Zeichen für seine unglaubliche Entschlossenheit und Konzentration. Er ist ein Vorbild für unseren Sport und ein verdienter Sieger des zweiten Parmigiani Spirit Award“, erklärt FISA-Präsident Jean-Christophe Rolland.
Gravenhorst wird die handgefertigten Parmigiani Uhr während einer Zeremonie am 04. Dezember 2014 in Zürich erhalten. Sein Klub erhält einen Filippi Achter mit dem Namen “Parmigiani Spirit 2014”.
