16.04.2026 | Kategorie: Bildung , Allgemein , national

Netzwerktreffen Breitensport liefert wertvolle Impulse für die adh-Mitgliedshochschulen

Am 13. und 14. April 2026 kamen an der Freien Universität Berlin Mitarbeitende aus dem Hochschulsport zum Netzwerktreffen „Breitensport – Trends und Organisation im Hochschulsport“ zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Entwicklungen, strukturelle Fragestellungen und praxisnahe Lösungsansätze für die Weiterentwicklung des Breitensports an Hochschulen.

Der Hochschulsport befindet sich in einem dynamischen Wandel: Neue Bewegungsformate, veränderte Nutzungsgewohnheiten sowie steigende organisatorische Anforderungen stellen die Einrichtungen vor vielfältige Herausforderungen. Ziel des Netzwerktreffens war es daher, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam zukunftsfähige Ansätze zu entwickeln.  

Bereits zum Auftakt wurde im Rahmen eines interaktiven Einstiegsformats deutlich, wie unterschiedlich die Strukturen und Herangehensweisen an den einzelnen Standorten sind. Fragen zur Programmplanung, zu personellen Ressourcen und zu aktuellen Trends bildeten die Grundlage für einen intensiven Austausch.

Organisation und Steuerung im Fokus 

Ein zentraler inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Organisation und Steuerung im Hochschulbreitensport. In einem Impulsbeitrag wurden verschiedene Steuerungsmodelle vorgestellt und diskutiert – etwa die Balance zwischen zentraler und dezentraler Programmplanung, die Rolle studentischer Teams sowie unterschiedliche Ansätze bei der Gewinnung von Übungsleitenden. Im anschließenden Entscheidungsdialog reflektierten die Teilnehmenden ihre eigenen Strukturen kritisch und entwickelten konkrete Ansatzpunkte für mögliche Weiterentwicklungen. 

Best Practice: Niedrigschwellige Bewegungsangebote 

Auch Best-Practice-Beispiele aus der adh-Mitgliedschaft lieferten wertvolle Impulse: Frei zugängliche Sportanlagen, niedrigschwellige Bewegungsangebote und innovative Infrastruktur wie Sportboxen wurden vorgestellt und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit diskutiert.

Trendsportarten erleben und verstehen 

Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen von Trendsportarten. Am Beispiel von Padel-Tennis und Pickleball wurden Entscheidungsprozesse, organisatorische Rahmenbedingungen sowie Fragen der Wirtschaftlichkeit beleuchtet. In praktischen Einheiten konnten die Teilnehmenden die Trendsportarten selbst erproben und direkt Erfahrungen für die eigene Arbeit sammeln.

Konkreter Transfer in die Praxis 

Im weiteren Verlauf erarbeiteten sie in Kleingruppen konkrete Kriterien zur Identifikation und Integration neuer Sporttrends. Der abschließende Transfer-Workshop bot Raum, individuelle Vorhaben für die kommenden Monate zu definieren und im kollegialen Austausch weiter zu schärfen. 

Netzwerk als Schlüssel für Weiterentwicklung 

„Netzwerktreffen sind ein zentraler Baustein unseres Bildungsangebots. Sie ermöglichen es, aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu reflektieren, voneinander zu lernen und konkrete Lösungen für die Praxis zu entwickeln“, betont Katharina Neumann, Jugend- und Bildungsreferentin des adh. „Es zeigt sich einmal mehr, wie wertvoll der offene Austausch innerhalb unserer Mitgliedschaft ist.“

Ein herzliches Dankeschön geht an Christian Mundhenk (Leiter des Hochschulsports der FU Berlin) und sein Team für die engagierte und gelungene Ausrichtung der Veranstaltung.