Die Spielerinnen der WG Köln haben die Endrunde der DHM Handball dominiert. Schon in der Vorrunde begeisterten die Domstädterinnen mit schnellem Umschaltspiel und hoher Variabilität im Spielaufbau. Gegen die WG Würzburg feierten die Rheinländerinnen einen 20:17-Auftaktsieg. Im zweiten Spiel gewannen die Kölnerinnen mit 23:20 gegen die WG Konstanz. Im Halbfinale warteten dann die Geheimfavoritinnen der Uni Frankfurt auf die Sportlerinnen aus Nordrhein-Westfalen. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Erst kurz vor dem Ende machten die Kölnerinnen alles klar. Mit 25:23 setzten sie sich gegen die Mainstädterinnen durch und zogen ins Finale ein. Dort trafen sie auf die zweite hessische Mannschaft der Endrunde. Die Titelverteidigerinnen der HfPV Wiesbaden hatten im Halbfinale deutlich mit 22:15 gegen die WG Würzburg gewonnen und griffen nun im Endspiel gegen die WG Köln nach dem zweiten Titel in Folge. Doch die Domstädterinnen waren in diesem Jahr eine Nummer zu groß für die Sportlerinnen aus der hessischen Landeshauptstadt. Mit 22:14 siegten die Kölnerinnen am Ende deutlich und brachten den DHM-Titel so unter Dach und Fach. Komplettiert wurde das Podest von den Sportlerinnen der Uni Frankfurt. Diese gewannen ihr Spiel um den dritten Platz gegen die WG Würzburg mit 18:11.
Auch bei den Männern jubelten die Sportler vom Rhein. Dabei starteten die Kölner mit einer Niederlage ins Turnier. Gegen die gastgebende WG Stuttgart mussten die Domstädter eine 16:20-Auftaktniederlage hinnehmen. Doch mit einem deutlichen Sieg gegen die Mannschaft der WG Erlangen-Nürnberg schafften die Kölner dennoch den Sprung ins Halbfinale. In diesem mussten sie gegen die Spieler der Uni Bielefeld, die Vorrundensieger der Gruppe B, auf das Feld. Die Kölner fanden dabei besser in ihr Spiel und erarbeiteten sich einen Vorsprung, den sie über die gesamte Spielzeit verteidigten. Die Ostwestfalen mussten sich unterm Strich mit 16:20 geschlagen geben. Ein Herzschlagfinale bot das Halbfinale zwischen der WG Stuttgart und den Titelverteidigern der HfPV Wiesbaden. Am Ende der Spielzeit freuten sich die Gastgeber über den 24:23-Erfolg und damit verbunden über den Finaleinzug. Für die Wiesbadener blieb nur das kleine Finale. Das Endspiel fand somit zwischen der gastgebenden WG Stuttgart und den amtierenden Vize-Meistern der WG Köln statt. Die Kölner drängten nach vorne und erzielten mit schnellen Angriffen wichtige Tore. Mit 20:15 siegten die Domstädter nach Ablauf der gesamten Spielzeit. Damit feierten die Kölner ihren DHM-Titel. Für die Gastgeber blieben die silbernen Siegernadeln als Trost. Den dritten Platz sicherte sich im Siebenmeterwerfen die Mannschaft der Uni Bielefeld.
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