Zwei Jahre davor waren beide schon Vize-Weltmeister nach einer 11:14-Niederlage gegen Gastgeber Schweden in Lund geworden. Zu ihren Mannschaftskameraden gehörten damals u.a. die Nationalspieler Rüdiger-Felix („Sir“) Schmacke (Uni Göttingen) und Wolfgang Braun (TU Berlin).
Klaus Brand, großer Bruder von Handball-Weltmeister Heiner Brand (74), war seinerzeit an der Deutschen Sporthochschule Köln und an der Universität zu Köln sowie später an der Pädagogischen Hochschule Bonn für die Fächer Sport, Mathematik und Geschichte eingeschrieben, während Diethard Finkelmann Mathematik und Sport an der FU Berlin studierte. Beide Jubilare blicken heute ganz entspannt auf ihre Karriere als (pensionierte) Lehrer zurück, erinnern sich aber auch immer wieder gern an große Momente in ihrer Karriere als Handballer.
Klaus Brand war in den 1960er Jahren beim VfL Gummersbach Mannschaftskapitän der vermeintlich besten Handballmannschaft der Welt: 1966, 1967 und 1969 wurde er Deutscher Meister, den Europapokal der Landesmeister gab es 1967, 1970 und 1971. Bundesligaspieler Diethard Finkelmann ist seit genau 60 Jahren und bis heute „ewiger“ Weltmeister im Feldhandball mit dem Deutschen Handballbund (DHB) – jene Variante des Handballs draußen auf einem Fußballplatz, die heute gar nicht mehr gespielt wird.
Der adh-Vorstand und das Team von der Geschäftsstelle schließen sich den zahlreichen Glückwünschen für die beiden „alten“ adh-Weltmeister anlässlich ihrer 85. Geburtstage an: Diethard Finkelmann am 15. Juli und Klaus Brand am 7. August 2026.
Text: Prof. Dr. Detlef Kuhlmann
