1963 fand im schwedischen Lund die erste World University Championship der FISU statt: im Handball! Umso erfreulicher ist es, dass Deutschland über 60 Jahre später wieder Teil dieses Events ist. Unter der Delegationsleitung von Trainer und adh-Disziplinchef Patrice Giron reist ein 14-köpfiges Frauenteam in den Südwesten Frankreichs, um sich internationaler Konkurrenz zu stellen.
Die Vorfreude auf die Spiele ist groß, auch wenn im ersten Spiel gleich Titelverteidiger Spanien wartet (21. Juni, 13:30 Uhr). In den weiteren Gruppenspielen trifft Team Studi auf Tschechien und Brasilien. Die Rolle der Favoritinnen liegt für Giron aber bei den Gastgeberinnen aus Frankreich. „Wir treten mit einem Team auf Zweitliga-Niveau an und sind sehr gespannt, wie diese Weltmeisterschaft für uns verlaufen wird“, so der Delegationsleiter, dem es darüber hinaus sehr schwerfällt, das Leistungsniveau der gegnerischen Teams einzuschätzen, da die Zusammenstellung lange unklar gewesen sei.
Ein Dank geht auch an den Deutschen Handballbund (DHB) für den neuen Trikotsatz der Mannschaft.
Das ist Team Studi:
- Maike Becker (Uni Bremen)
- Anna Franz (Uni Rostock)
- Jasmin Friesen (Uni Oldenburg)
- Alea Mattig (DHAW Potsdam)
- Lisa Munderloh (Uni Oldenburg)
- Madita Probst (Uni Hamburg)
- Nora Schulze (Uni Mainz)
- Luisa Schommartz (Uni Oldenburg)
- Milena Stürenburg (OTH Regensburg)
- Helena Rhein (Uni Frankfurt)
- Ylva Elin Tanz (Uni Rostock)
- Paula Trawczynski (Uni Bochum)
- Vanessa Ulrich (HAWK Göttingen)
- Anna Weidle (Uni Mainz)
Beste Lage für Spitzenhandball
Insgesamt treten in der kommenden Woche bei Männern und Frauen Studierende aus elf Ländern an. Die FISU World University Championships Handball 2026 werden in Pessac, einem Vorort von Bordeaux im Südwesten Frankreichs, ausgetragen. Gespielt wird auf dem Campus der Universität Bordeaux, der mit modernen Sportanlagen und kurzen Wegen optimale Bedingungen für Athletinnen, Athleten und das Publikum bietet. Die Nähe zur Großstadt Bordeaux sorgt zudem für eine attraktive Kulisse und eine gute Infrastruktur für das internationale Teilnehmerfeld.
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