Bereits am frühen Dienstagmorgen begann für Team Studi der erste Wettkampftag der WUC Orientierungslauf. Ab 7 Uhr machten sich die deutschen Aktiven auf den Weg in die Quarantäne, ehe um 9 Uhr die Qualifikationsläufe im Knock-Out Sprint starteten.
Anspruchsvolle Qualifikation
Auf der 2,4 Kilometer langen Strecke waren vom Start weg Tempo, Konzentration und präzise Routenentscheidungen gefragt. Steile Passagen zu Beginn sowie zahlreiche künstliche Sperren im Mittelteil machten die vermeintlich kurze Strecke anspruchsvoll. Im technisch weniger fordernden Schlussabschnitt kam es schließlich vor allem auf eine hohe Laufgeschwindigkeit an.
Für das deutsche Team verliefen die Qualifikationsläufe wechselhaft. Allein Stanja Lindig (Hochschule Anhalt) und Marek Pompe (TU Dresden) meisterten die erste Hürde und sicherten sich jeweils einen Platz in den Viertelfinalläufen am Nachmittag.
Endstation Viertelfinale
Für Lindig war es das Debüt in einem internationalen Knock-Out-Finale. In ihrem Viertelfinale kämpfte sie gemeinsam mit fünf Konkurrentinnen um den Einzug ins Halbfinale. Nach einem starken Beginn verlor die Studentin der Hochschule Anhalt durch eine ungünstige Routenwahl im Mittelteil den Anschluss an die Spitzengruppe. Den entstandenen Rückstand konnte sie bis ins Ziel nicht mehr aufholen.
Auch Pompe startete gut in seinen Viertelfinallauf. Da er sich läuferisch nicht ganz auf dem Niveau seiner Konkurrenten fühlte, versuchte der Student der TU Dresden, mit präziser Orientierung und alternativen Routen Zeit gutzumachen. Trotz seines engagierten Auftritts reichte es nicht für den Einzug ins Halbfinale. Er habe alles gegeben, mehr sei an diesem Tag jedoch nicht möglich gewesen, bilanzierte Pompe nach dem Rennen.
Damit fanden die Halbfinals und die Entscheidungen ohne deutsche Beteiligung statt. Die Siege gingen an Cécile Calandry und den aktuellen Weltmeister im Knock-Out Sprint Guilhem Verove aus Frankreich.
Sprintstaffel als nächste Herausforderung
Am heutigen Mittwoch wird die WUC Orientierungslauf mit der Sprintstaffel fortgesetzt. Team Studi nimmt dabei eine Platzierung unter den besten zehn ins Visier.
