Bewegt studieren! Quali Reihe - Interview mit Dustin Rehder

Die Teilnehmenden der Qualifizierungsreihe "Bewegt studieren!" bringen frische Ideen, vielfältige Perspektiven und jede Menge Motivation mit. In kurzen Steckbriefen geben sie Einblicke in ihre Hintergründe, ihre Ziele und ihre Motivation, den Hochschulsport an ihren jeweiligen Einrichtungen aktiv mitzugestalten und ein größeres Bewusstsein für Bewegung und Gesundheit im Hochschulalltag schaffen – das und viele weitere Themen werden unseren Teilnehmenden bei der Qualifikationsserie praxisnah vermittelt. Jede Woche stellen wird eine neue Person aus der Qualifizierungsreihe vor, die Bewegung an Hochschulen neu denken. Dustin Rehder von der Uni Mainz stellt sich vor. Betreut wird er durch seine Paten Patrick Hegen und Katharina Walch.

Dustin, was hat dich motiviert, an der Qualifizierungsreihe teilzunehmen/dich zu bewerben?

In den letzten zwei Jahren habe ich mich als Vorstand für Gesundheit im adh intensiv mit verschiedenen Gesundheitsthemen beschäftigt und durfte dabei auch einiges anstoßen. Gleichzeitig habe ich mitbekommen, wie erfolgreich und gewinnbringend die Qualifizierungsreihe ist. Besonders bei der Abschlussveranstaltung der letzten Reihe, bei der ich eine repräsentative Aufgabe übernehmen durfte, habe ich gemerkt, wie viel Lust ich darauf habe, selbst einmal Teil davon zu sein und die Qualifizierungsreihe aus dieser Perspektive mitzuerleben.

Ich glaube außerdem, dass wir an der JGU gerade eine richtig gute Grundlage haben, um das Thema Gesundheit weiter voranzubringen. Deshalb sehe ich die Teilnahme auch als Chance, neue Impulse mitzunehmen und das Gelernte konkret einzubringen. Vor allem freue ich mich auf den Austausch mit den anderen Teilnehmenden, weil ich überzeugt bin, dass ich von ihren Erfahrungen genauso profitieren kann wie von den Inhalten der Qualifizierungsreihe selbst.

Was sind deine Erwartungen und was möchtest du mitnehmen?

Ich erwarte mir vor allem viele Einblicke in die Strukturen und Herangehensweisen anderer Hochschulen. Mich interessiert, welche Barrieren dort bestehen, welche Lösungsansätze sich bewährt haben und welche konkreten Handlungsempfehlungen ich für meine eigene Arbeit mitnehmen kann.

Darüber hinaus hoffe ich, ein Netzwerk aufzubauen, das am gleichen Strang zieht und das Thema Gesundheit an Hochschulen mit einer ähnlichen Haltung denkt. Im Idealfall entsteht eine Gruppe, die nicht nur im Rahmen der Qualifizierungsreihe zusammenarbeitet, sondern darüber hinaus in Kontakt bleibt und gemeinsam etwas bewegen möchte.

Besonders wichtig sind mir neue Kontakte, frische Inspirationen und ein verlässlicher Kreis, in dem man sich auch nach der Reihe offen über Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen austauschen kann.

Worauf freust du dich am meisten?

Am meisten freue ich mich tatsächlich darauf, die unterschiedlichen Standorte kennenzulernen und zu sehen, wie Gesundheit dort konkret gedacht und umgesetzt wird. Gleichzeitig finde ich den Gedanken sehr schön, die Gruppe auch an meine Hochschule einladen zu dürfen und Einblicke in unsere Arbeit vor Ort zu geben.

Insgesamt freue ich mich aber vor allem auf die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Gesundheit an Hochschulen nicht nur nebenbei, sondern gemeinsam im Gruppenkontext vertieft zu diskutieren und weiterzudenken, empfinde ich als große Chance.