Bewegt studieren! Quali Reihe - Interview mit Leonie Lourens

Die Teilnehmenden der Qualifizierungsreihe "Bewegt studieren!" bringen frische Ideen, vielfältige Perspektiven und jede Menge Motivation mit. In kurzen Steckbriefen geben sie Einblicke in ihre Hintergründe, ihre Ziele und ihre Motivation, den Hochschulsport an ihren jeweiligen Einrichtungen aktiv mitzugestalten und ein größeres Bewusstsein für Bewegung und Gesundheit im Hochschulalltag schaffen – das und viele weitere Themen werden unseren Teilnehmenden bei der Qualifikationsserie praxisnah vermittelt. Jede Woche stellen wird eine neue Person aus der Qualifizierungsreihe vor, die Bewegung an Hochschulen neu denken. Leonie Lourens von der Uni Kassel stellt sich vor. Betreut wird sie durch ihren Paten Dr. Tobias Heyer.

Leonie, was hat dich motiviert, an der Qualifizierungsreihe teilzunehmen/dich zu bewerben?

Die Qualifizierungsreihe stellt für mich eine wertvolle Gelegenheit dar, meine Motivation zur aktiven Mitgestaltung eines gesundheitsorientierten Hochschulsports gezielt weiterzuverfolgen und meine Kompetenzen im Gesundheitsmanagement zu vertiefen und so den Hochschulsport strategisch weiterzuentwickeln. Besonders motivierend ist für mich das Patinnen-Konzept, da es den Austausch zu individuellen Fragestellungen ermöglicht und einen intensiven Wissenstransfer zwischen erfahrenen Akteurinnen, Akteuren und Teilnehmenden aus ganz Deutschland fördert.

Ich bin davon überzeugt, dass der Hochschulsport eine Schlüsselrolle bei der Förderung ganzheitlicher Gesundheit einnimmt und dabei nicht nur Bewegungsförderung, sondern auch als Impulsgeber für soziale Teilhabe, mentale Gesundheit und nachhaltige Lebensweise wirken kann. 
Die Teilnahme an der Qualifizierungsreihe wird mich dabei unterstützen, den Hochschulsport in den Bereichen der mentalen Gesundheit, der Nachhaltigkeit und innovativer Lösungswege stärker zu profilieren und sein Potential besser auszuschöpfen.

Was sind deine Erwartungen und was möchtest du mitnehmen?

Von der Qualifizierungsreihe erwarte ich insbesondere praxisnahe Impulse zu zentralen Themen des Gesundheitsmanagements, wie Partizipation, Verstetigung und Evaluation gesundheitsfördernder Maßnahmen. Darüber hinaus möchte ich meine Kompetenzen im Projektmanagement, in der Kommunikationsgestaltung und der Selbstreflexion stärken.

Besonders wichtig ist mir die überregionale Vernetzung, ich möchte lernen, wie Best-Practice-Beispiele aus anderen Hochschulen auf unterschiedliche institutionelle Rahmenbedingungen übertragbar sind und wie nachhaltige Gesundheitsförderung langfrisitg in universiäteren Strukturen verstetigt werden kann. Ich erwarte einen kollegialen Austausch, der die Möglichkeit bietet, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Gleichzeitig erhoffe ich mir die Schärfung des eigenen Profils, sowie das Herausarbeiten standortspezifischer Stärken, Potenziale und Herausforderungen.

Worauf freust du dich am meisten?

Am meisten freue ich mich auf den gemeinsamen Lernprozess innerhalb der Qualifizierungsreihe, den intensiven fachlichen Austausch sowie die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und weiterzuentwickeln. Besonders reizvoll erscheint mir die Arbeit in einem überregionalen Netzwerk, in dem Erfahrungen geteilt, Herausforderungen offen diskutiert und innovative Ideen für eine nachhaltige und partizipative Gesundheitsförderung im Hochschulkontext entstehen können. Die Qualifizierungsreihe verstehe ich dabei als Raum für Vernetzung, Reflexion und Innovation, dessen Impulse zur Weiterentwicklung am eigenen Standort langfristig integriert werden können.

Mehr zur Qualifizierungsreihe hier.