28.07.2014 | Kategorie: Beachvolleyball , WUC , international

WUC Beachvolleyball: Tim Holler und Jonas Schröder holen den Titel

Tim Holler und Jonas Schröder gewannen nach einer beeindruckenden Leistung die Goldmedaille in Porto. Über Silber jubelten Kim Behrens und Sandra Seyfferth.

Tim Holler (HS Esslingen) und Jonas Schröder (Uni Mainz) dominierten das Turnier an der portugiesischen Atlantikküste. Schon in der Gruppenphase untermauerten die beiden deutschen Starter ihre Medaillen-Ambitionen mit drei glatten 2:0-Siegen gegen ihre internationale Konkurrenz. Auch in der Folge blieb das Duo ohne Satzverlust. Mit Siegen gegen die Mannschaften aus Portugal, Brasilien und Spanien sowie dem deutschen Duo David Poniewaz und Bennet Poniewaz (beide FH Kiel) sicherten sich Holler und Schröder den Einzug ins Halbfinale. Dort trafen die Deutschen auf das brasilianische Team Bastos/Lazzari. Nach einem 21:14 im ersten Satz, machten die deutschen Studenten mit einem 21:18 im zweiten Spielabschnitt den Finaleinzug perfekt. Den neunten 2:0-Sieg im neunten Spiel erkämpften sich Holler und Schröder dann im Endspiel. Gegen Kosiak/Rudol aus Polen dominierten die Deutschen in schon fast gewohnter Weise. Mit 21:18 setzten sich Holler und Schröder im ersten Satz durch. Es folgte ein 21:11 im zweiten Satz und damit der Gewinn der Goldmedaille.

Ein sehr gutes Turnier spielten auch Kim Behrens (FH Münster) und Sandra Seyfferth (Uni Hamburg). Das deutsche Damen-Duo setzte sich mit zwei Siegen souverän in der Gruppenphase durch. Auch in der K.o.-Runde überzeugten die beiden Spielerinnen. Mit Siegen gegen die Teams aus Litauen und Portugal starteten Behrens und Seyfferth vielversprechend in die K.o.-Runde. Nach einer Niederlage gegen das erste Duo aus Norwegen, kämpften sich die Studentinnen aus Deutschland mit einem Sieg im Verliererbaum ins Halbfinale. In diesem trafen die beiden Deutschen auf die Spielerinnen Soria und Lobato aus Spanien. Gegen die Spanierinnen bestätigten Behrens und Seyfferth ihre gute Form. Mit 21:13 gewannen sie den ersten Satz und setzten sich auch im zweiten mit 21:19 durch. Damit war der Weg ins Finale frei. Dort warteten Tiegs und Pardon aus den USA auf das deutsche Duo. In einem hochklassigen ersten Satz entwickelte sich ein enges Spiel mit dem besseren Ende für die US-Amerikanerinnen. Mit der 1:0-Führung im Rücken überzeugten die Tiegs und Pardon auch im zweiten Satz. Das deutsche Duo spielte zwar gut mit, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Mit 21:12 gewannen die Damen aus den USA. Für Kim Behrens und Sandra Seyfferth blieb nach einem sehr guten Turnier an der portugiesischen Atlantikküste der zweite Platz.

Zufrieden waren auch die weiteren deutschen Mannschaften. Die Brüder David und Bennet Poniewaz (beide FH Kiel) spielten sich souverän durch die Vorrunde und K.o-Phase bis ins Viertelfinale. Dort trafen sie auf ihre Teamkollegen Schröder/Holler. Im deutsch-deutschen Duell hatten die Kieler das Nachsehen und trafen im Anschluss auf die späteren Zweitplatzierten aus Polen. In einem knappen und über drei Sätze gehenden Duell zeigten die Poniewaz Brüder eine beeindruckende Leistung. Schlussendlich mussten sie sich den Polen zwar mit 19:21, 25:23 und 13:15 geschlagen geben. Der fünfte Platz bei der Weltmeisterschaft der Studierenden war dennoch ein tolles Ergebnis für die beiden Kieler und der Lohn für ein gutes Turnier.

Ebenfalls den fünften Platz erreichten Dominik Stork (HAW Hamburg) und Lorenz Schümann (Uni Hamburg). Nach einer Auftaktniederlage gegen die gastgebenden Portugiesen in der K.o.-Runde kämpften sich die beiden Deutschen mit überzeugenden Leistungen wieder zurück ins Turnier. Mit Siegen gegen die Teams aus Kanada, Russland, Polen, Spanien und die USA erreichten Stork/Schümann das Spiel um den Halbfinaleinzug. Gegen das Duo Bastos/Lazzari aus Brasilien zeigten die Deutschen nochmals eine gute Leistung, mussten sich allerdings am Ende mit 18:21, 21:15 und 11:15 nach drei Sätzen geschlagen geben. Damit erreichte auch dieses deutsche Duo den fünften Platz.

Die gute deutsche Mannschaftsleistung rundeten Anna Behlen (Uni Hamburg) und Anika Krebs (HTW Berlin) mit dem siebten Platz ab. In der Gruppenphase erspielten sich die beiden Deutschen eine gute Ausgangsposition für die K.o.-Runde. In diese starteten Behlen und Krebs auch mit zwei Siegen. Wie Behrens und Seyfferth mussten sich auch die Sportlerinnen aus Hamburg und Berlin den Norwegerinnen geschlagen geben. Mit einem Sieg im Verliererbaum gegen die zweite Mannschaft aus Norwegen und einer darauffolgenden knappen 1:2-Niederlage gegen das Team aus den USA, stand am Ende der siebte Platz für Behlen und Krebs zu Buche.

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