Bestandteil dieser Konzeption ist die vermehrte Durchführung von Veranstaltungen in Kooperation mit externen Partnern, die Bearbeitung zentraler Themen des Verbandes in temporären Arbeitsgruppen und Foren sowie die Erstellung einer Innovationslandkarte für einen besseren Überblick zu zukunftsweisenden Projekten und Best-Practice-Modellen an den Hochschulsporteinrichtungen im Bundesgebiet. Insgesamt soll das neue Konzept eine bessere Steuerung der Wissensbestände im Hochschulsport ermöglichen und den Verbandsmitgliedern einen zusätzlichen Service bieten. Als weiteres wichtiges Thema wurde erneut aus aktuellem Anlass die Versicherungsproblematik für die Hochschulsporteinrichtungen mit den Landesunfallkassen (LUK) erörtert. In diesem Zusammenhang finden derzeit Klärungsgespräche in unterschiedlichen Bundesländern statt. Der Verband wird dieses Thema auch weiterhin intensiv begleiten und maßgeblich an einer Lösung der bestehenden Probleme arbeiten. Aufgrund der föderalen Struktur der LUK wird nur über die Politik ein übergeordneter Konsens in der Sache zu erzielen sein.
Angesichts der herausragenden Erfolge des Tandem-Projekts wurden Bestandteile diesbezüglicher Maßnahmen auch auf die Einarbeitung und Orientierung neuer Funktionsträger/innen im Verband übertragen. Im Vorfeld der Vorstandssitzung fand daher erstmals eine Schulung unter dem Titel „Tandem-Coaching“ statt, zu der sich neue Gremienmitglieder und „alte Hasen“ als Tandems zusammengefunden haben. Die gemeinsame Arbeit soll den neuen Kräften eine schnellere Herstellung der Arbeitsfähigkeit im Amt ermöglichen und damit die Effektivität der Gremienarbeit erhöhen. Die ersten Rückmeldungen der beteiligten Funktionsträger/innen legen nahe, dass die Auftaktveranstaltung erfolgreich war und unbedingt fortgesetzt werden sollte. In völlig anderem Zusammenhang wurden Überlegungen diskutiert, das Konzept der zentralen Verbandsveranstaltungen an die sich ändernden Alltagssituationen im Hochschulsport anzupassen. So wurden Veränderungen erörtert, die den Ablauf, die Organisation sowie die Programmbestandteile der Vollversammlung, der Perspektivtagung und des Sommerfestes betreffen. Eine Umsetzung der Vorschläge ist nach Maßgabe der Planungsstände für die Veranstaltungen in diesem Jahr geplant und soll wesentlich zu einer Entzerrung vor allem der Vollversammlung beitragen.
