32 Herren- und 26 Damenteams aus 23 Nationen suchen in diesem Jahr ihre studentischen Weltmeisterinnen und Weltmeister am Atlantikstrand vor Porto. Die deutsche Delegation ist mit zwei Damen und drei Herrenteams nach Porto angereist und stellt damit die teilnehmerstärkste Mannschaft dieser Studierenden Weltmeisterschaft. Aufgrund der zahlreichen guten Platzierungen der deutschen Aktiven in den letzten Jahren, sind die Erwartungen an die deutsche Mannschaft durchaus anspruchsvoll. Aber die Konkurrenz aus den USA, Brasilien, Estland, Spanien oder Polen ist ebenfalls mit starken Teams angereist und so dürfen sich die Zuschauenden am Strand von Matasinhos auf spannende Spiele freuen.
Die Anreise der 13 Delegationsmitglieder von drei verschiedenen Flughäfen war vom adh-WUC-Team der Geschäftsstelle in Dieburg gemeinsam mit FCM Travel gut vorbereitet und verlief daher problemlos. Der Montagabend endete mit gemeinsamen Abendessen am Veranstaltungsgelände und der Planung des kommenden Trainingstages.
Die Opening Ceremony der WUC Beachvolleyball wurde auf dem Centercourt direkt am Strand vor zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen und der lokalen Politik durchgeführt. Nach einem, von den Studierenden der gastgebenden Uni gezeigten und gelungenen Kulturprogramm mit Gesang, Fadu Musik und Tanz gemischt mit Akrobatik, endete die Eröffnungsfeier am späten Abend mit den erlösenden Worten des Rektors der Universität Porto, Prof. Dr. Sebastiao feyo: „I declare this World University Championship Beachvolleyball for opened.“
Der erste Wettkampftag in der Gruppenphase, die im Modus Jeder-gegen-Jeden ausgespielt wird, startete für vier der sechs deutschen Teams erfolgreich. Beide Damen-Duos setzten sich gegen ihre Kontrahentinnen aus den USA und Österreich durch. Bei den Herren waren die Teams Tim Holler (HS Esslingen)/Jonas Schröder (Uni Mainz) und Bennet Poniewaz/David Poniewaz (beide FH Kiel) erfolgreich. Holler/Schröder siegte gegen das Team USA1 mit 2:0. Ebenfalls 2:0 setzten sich die Poniewaz Brüder gegen die Spieler aus der Schweiz durch. Das Team Dominik Stork (HAW Hamburg)/Lorenz Schümann (Uni Hamburg) verloren hingegen ihr erstes Spiel gegen die Östereicher Dressler/Kunert mit 0:2.
Auch die zweite Runde bewältigten die zuvor siegreichen Teams erneut erfolgreich. Alle vier Duos gewannen mit 2:0 gegen die internationale Konkurrenz und untermauerten ihre Ambitionen auf Edelmetall. Das Team Stork/ Schümann fand auch im zweiten Spiel nicht wirklich in das Turnier und musste sich Evans/Hughes (USA2) mit 0:2 geschlagen geben.
Die Gruppen der deutschen Mannschaft, die Ergebnisse und die Steckbriefe der Delegation finden Sie hier.
